idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Das Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI), Quedlinburg, und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) wollen ihre langjährige enge Kooperation, die sie in den Bereichen Züchtung, Pflanzenkrankheiten und Pflanzenbau pflegen, weiter ausbauen und intensivieren. Am Montag, 9. Mai 2011, unterzeichnen die Partner eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.
Hinweis für die Medien:
Anlässlich der Vertragsunterzeichnung sind Medienvertreter herzlich zum
Fototermin eingeladen. Auch Interviewwünsche können berücksichtigt werden. Um vorherige Anmeldung unter pr@uni-halle.de wird gebeten.
Zeit: 9.,5.2011, 14 Uhr
Ort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Alter Senatssaal
Rektoratsgebäude, 1. Etage
Universitätsplatz 10
06108 Halle
„Als Bundesforschungseinrichtung sind wir mit unserer Forschung zur modernen Pflanzenzüchtung, Phytomedizin und dem Pflanzenbau am Puls der Zeit. Gemeinsam mit kompetenten Partnern aus namhaften Universitäten möchten wir unser Know-how und innovative Ideen wissenschaftlich weiterentwickeln und umsetzen. Das gilt in besonderem Maße für die MLU, an der unser Namensgeber Julius Kühn 40 Jahre lang wirkte und die deutsche Agrarwissenschaft im In- und Ausland bekannt machte. Wir geben unser Wissen gerne weiter und bieten Studenten Themen für ihre Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie für Promotionen an“, erläutert der Präsident des JKI, Dr. Georg Backhaus, die Bedeutung der Vereinbarung für das JKI.
„Die Kooperation mit dem Julius-Kühn-Institut liegt uns sehr am Herzen, denn sie bietet uns die Möglichkeit, die vorhandene Kompetenz in den Agrar- und Ernährungswissenschaften weiter auszubauen“, sagt Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost, an der MLU Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. „Exzellenz in Forschung und Lehre ist unser gemeinsames Ziel. In verschiedenen Studiengängen lehren bereits Mitarbeiter des JKI. In Zukunft wird die MLU den wissenschaftlichen Nachwuchs zudem verstärkt ins Institut vermitteln. Darüber hinaus streben wir gemeinsame Berufungen an, um unsere Verbindung weiter zu intensivieren.“
Hintergrundinformation Julius Kühn-Institut und Namensgeber:
Das Julius Kühn-Institut ist eine Bundesoberbehörde und ein Bundesforschungsinstitut. Als Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) umfasst es 15 Institute an mehreren Standorten mit dem Hauptsitz in Quedlinburg. Aufgrund der engen Verzahnung von Forschung und hoheitlichen Aufgaben werden Synergieeffekte genutzt und die behördlichen Entscheidungen wissenschaftlich vorbereitet und abgesichert.
Benannt wurde das 2008 gegründete Bundesforschungsinstitut nach Professor Julius Kühn (1825- 1910), dem Begründer und Gestalter des Universitätsstudiums der Agrarwissenschaften in Deutschland. Er gilt auch als einer der wichtigsten Begründer der modernen Phytopathologie. Julius Kühn wurde 1862 zum ersten ordentlichen Professor für Landwirtschaft an der Universität Halle ernannt. 1863 erhielt er die ministerielle Genehmigung zur Errichtung eines selbstständigen Instituts, das er in den folgenden 40 Jahren zur bedeutendsten agrarwissenschaftlichen Lehr- und Forschungsstätte Deutschlands ausbaute. Er legt auch das „Julius-Kühn-Versuchsfeld“ – eine 115 Hektar große Versuchsfläche – an, auf dem seit 1878 der weltweit einzigartige Dauerdüngungsversuch „Ewiger Roggen“ fortläuft. Darüber hinaus begründete er mit dem „Haustiergarten“, aus dem das Museum für Haustierkunde der MLU hervorgegangen ist, eine inzwischen weltberühmte Lehrsammlung.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Olaf Christen
Tel.: 0345 5522627
E-Mail: olaf.christen@landw.uni-halle.de
Dr. Georg Backhaus
Tel.: 0531 299-3204 (Pressestelle)
E-Mail: pressestelle@jki.bund.de
http://www.uni-halle.de/izn - Informationen zu aktuellen Projekten MLU/JKI
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Tier / Land / Forst
überregional
Kooperationen
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).