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Wissenschaft
Julius Kühn-Institut (JKI) und Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie bieten Apfelverkostung, Sortenschau und Sortenbestimmung, Führungen im Versuchsfeld, mobile Kelterei und informieren über Ausbildungsmöglichkeiten, Forschungsschwerpunkte, Methoden der Fruchtanalyse, Pflanzenschutz, Erhalt des Holzapfels,
(Dresden) „In meinem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus, es sind darin fünf Stübchen, grad wie in einem Haus“. Mit den Bewohnern dieser fünf Apfel-Kinderstuben kennen sich die Wissenschaftler vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Dresden-Pillnitz sehr gut aus. Hier werden Apfelkerne gehätschelt, die das Zeug in sich tragen, einmal neue widerstandsfähigere Apfelsorten zu werden. Anders als ein Obstbauer oder Gärtner, der meist ein vegetativ vermehrtes Reis erwirbt oder gleich ein Bäumchen, haben die Forscher am JKI tatsächlich noch mit den Apfelkernen zu tun, die aus der gezielten Kreuzung verschiedener Eltern hervorgegangen sind. Bei der Auswahl der Eltern und auch der Nachkommen wird auf bestimmte Gene Wert gelegt, die beispielsweise dem Apfelbaum helfen, sich gegen Pilzkrankheiten zu wehren. Über diese zeitaufwändigen aber spannenden Forschungsarbeiten rund um Apfel & Co können sich Besucher auf dem Pillnitzer Apfeltag am Samstag, den 8. Oktober, von 10 - 17 Uhr informieren.
Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und das JKI gestalten jährlich gemeinsam diesen Tag der offenen Tür. Es werden alte und neue Sorten gezeigt, Methoden der Fruchtanalyse und Reifebestimmung erläutert sowie Tipps zum Pflanzenschutz gegeben. Verschiedene Äpfel- und Birnensorten stehen zur Verkostung bereit und man kann sich Rat vom Fachmann zur Sortenbestimmung einholen. Die Veranstalter informieren über Ausbildungsmöglichkeiten. Zu bestimmten Zeiten werden Führungen im Versuchsfeld angeboten. Langjährige Partner wie die Grüne Liga, die sich für die Nutzung und Erhaltung des wilden Holzapfels im Osterzgebirge einsetzt, sind ebenso vertreten wie die „Mobile Kelterei“ (www.apfel-paradies.de), die vor Ort Saft presst. Werden mindestens 100 kg Früchte mitgebracht, kann der eigene Saft im 5-Liter-Karton (5,50 Euro) oder im 10-Liter-Karton (9,50 Euro) mitgenommen werden. Für Getränke und heiße Würstchen sorgt die Freiwillige Feuerwehr Pillnitz.
Anfahrt: Bus 63 bis Haltestelle Lohmener Str.
Wo: im Gewächshaus des Julius Kühn-Instituts
Lohmener Str. 10 in Dresden-Pillnitz
Kontakt vor Ort:
Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Pillnitzer Platz 3a, 01326 Dresden
Tel.: 0351 / 26162-14
E-Mail: zgod@jki.bund.de
Pillnitzer Apfeltag am JKI 2011
Quelle: Foto: JKI
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Biologie, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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