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29.05.2012 10:19

HfG Schwäbisch Gmünd geht mit der MS Wissenschaft auf Tour

Ingrid Scholz M. A. Pressestelle
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

    Nachhaltige Designlösungen auf dem Wissenschaftsschiff

    Am 30. Mai 2012 startet das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft seine Deutschlandtour durch 36 Städte. Mit auf Fahrt gehen zwei Projekte der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG): „Wasserverschmutzer“ und „Experiment Abfallprodukt“ sind beide Abschlussarbeiten mit Forschungsbezug.

    Das schwimmende Science Center macht Wissenschaft auf unterhaltsame Weise erlebbar und bietet vor allem Schülern und Familien faszinierende Einblicke in die aktuelle Forschung. Die Ausstellungsbesucher können hier selbst ausprobieren und finden viele Ideen für umweltgerechtes Waschen und Nachhaltigkeit im Einkaufskorb, entdecken neue Rohstoffe im Müll und Ackerbau in Hochhaus. Lichtverschmutzung und Wassermanagement sind ebenso Themen der Ausstellung wie Biodiversität, Klimawandel und nachhaltige Energieversorgung.

    An der HfG Schwäbisch Gmünd wird seit langem unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit gelehrt und gearbeitet. Zwei der an der Gmünder Designer Hochschule entstandenen Bachelorarbeiten sind daher mit von der Partie und werden neben Exponaten aus Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft sowie anderer Hochschulen und DFG-Förderprojekten gezeigt.
    Kann „Müll“ wieder neuen Wert erhalten, und welche Rolle können Designer dabei spielen? Wie macht man etwas Unbrauchbares wieder brauchbar? Diese Fragestellungen untersuchten Matthias Borowski und Philip Fürstenhöfer und nutzen hochwertige Restmaterialien, also ungenutzte Ressourcen aus dem Produktionsalltag von Unternehmen für die Entwicklung einer kleinen Möbelkollektion. Die Hocker, Lampe, Tische oder Teppich sind aus Industriefilz und Thermotransferfolie, aluminiumbeschichteten Kartonagenabschnitten und Kunststoff-Verpackungsbändern gefertigt, die jeweils nur rein mechanisch miteinander verbunden sind. Die Gestalter sehen ihre Entwürfe als Plädoyer, Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen. Sie zeigen, dass „Abfall“ oft einfach etwas ist, das zur falschen Zeit am falschen Ort ist. (Projektbetreuung: Prof. Gabriele N. Reichert, Prof. Matthias Held).

    Wie man abstrakte Informationen über die Umwelt so lebendig gestalten kann, dass sie einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, zeigen Stefan Kuzaj und Jochen Winker mit ihrem interaktiven Exponat „Wasserverschmutzer“. Dargestellt ist der sogenannte biochemische Sauerstoffbedarf (BSB), eine Maßzahl für die Verschmutzung von Wasser mit organischen Stoffen. Sie gibt an, wie viel Sauerstoff Bakterien zum Abbau der Stoffe unter definierten Bedingungen benötigen. Durch das Drehen und Verschieben von Interaktionssteinen visualisieren die beiden Kommunikationsgestalter auf sehr eingängige Weise, wie hoch der Anteil verschiedener Industrien hieran ist. (Projektbetreuung: Prof. Jörg Beck, Prof. Hartmut Bohnacker).

    Start der Deutschlandtour der MS Wissenschaft ist am 30. Mai 2012 in Berlin-Mitte. Das Ausstellungsschiff ist bis Mitte Oktober unterwegs, letzter Halt ist in Würzburg.


    Weitere Informationen:

    http://www.hfg-gmuend.de
    http://www.ms-wissenschaft.de
    http://www.zukunftsprojekt-erde.de


    Bilder

    Experiment Abfallprodukt
    Experiment Abfallprodukt
    Quelle: HfG Schwäbisch Gmünd


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Kunst / Design
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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