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03.06.2013 09:48

Julius Kühn-Institut lädt am 13. Juni zum Versuchsfeldtag ins brandenburgische Dahnsdorf

Dipl.-Biol. Stefanie Hahn Pressestelle
Julius Kühn-Institut

    Vorträge und Feldbegehung zum Schwerpunkt: 15 Jahre meteorologische Beobachtungen / 18 Jahre Dauerfeldversuche zu Pflanzenschutzstrategien, Einfluss der Bodenbearbeitung und des Klimas.

    (Kleinmachnow) Am 13. Juni findet von 10 bis 13 Uhr der Feldversuchstag des Julius Kühn-Instituts (JKI) im brandenburgischen Dahnsdorf statt. Die interessierte Öffentlichkeit, Fachbesucher und Landwirte sind eingeladen, sich über die hier seit nunmehr 18 Jahren stattfindenden Dauerfeldversuche nahe der Ortschaft Niemegk im Fläming (Landkreis Potsdam-Mittelmark) zu informieren. Will man die Sinnhaftigkeit von Pflanzenschutzstrategien beurteilen, so ist dies nur mit Hilfe von Dauerfeldversuchen möglich. Denn Langzeitwirkungen etwa auf Bodenmikroorganismen oder Unkrautpopulationen sind erst nach Jahren, häufig erst nach Jahrzehnten erkennbar. Dauerversuche sind auch ein wichtiges Instrument, um den Einfluss des Klimawandels auf Schädlinge abzuschätzen. Deshalb gibt es in diesem Jahr erstmalig einen Vortrag, der die meteorologischen Beobachtungen auf dem Versuchsfeld der vergangenen 15 Jahren zusammenfasst.

    Die Vorträge starten um 10 Uhr (Anwendung unterschiedlicher Pflanzenschutzmittelintensitäten) und 10.30 Uhr (15jährige meteorologische Beobachtungen). Der moderierte Rundgang über die Felder schließt um 10.45 Uhr an.

    Folgenden Fragestellungen, denen das JKI als Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in seinen Dauerfeldversuchen in Brandenburg nachgeht, werden während des Versuchsfeldtages thematisiert:

    -Bodenbearbeitung und Pflanzenschutz
    -Selektion schwer bekämpfbarer Unkrautarten
    -Resistenz gegenüber Pflanzenschutzmitteln
    -Grundwasserbelastung mit Pflanzenschutzmitteln
    - Fruchtfolge, Düngung und Pflanzenschutz

    Fachlicher Hintergrund: Die Beurteilung von Energie- und Stickstoffeffizienz von Pflanzenschutzstrategien setzt Fließgleichgewichte im Humusgehalt sowie eindeutige Trends im Schaderregerauftreten voraus. Ferner bilden die Daten der Dauerversuche eine unverzichtbare Grundlage für die Modellierung und Validierung von Modellen. Für den Nachweis einer nachhaltigen Bodennutzung, welche die dauerhafte Sicherung der Bodenfruchtbarkeit und ein geringes Schaderregerauftreten gewährleistet, sind Dauerversuche unerlässlich. Ein weiterer Fokus liegt auf der Bodenbearbeitung und deren Auswirkung auf den Pflanzenschutzmitteleinsatz sowie dem Anbau von Energiepflanzen. Die Versuchsstation des JKI-Standorts Kleinmachnow befindet sich in Dahnsdorf. Die Versuchsstation und das nahegelegene Versuchsfeld wurden 1995 eingerichtet.

    Kontakt im Vorfeld:
    Dr. Jürgen Schwarz / Versuchsfeldleiter
    Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
    Stahnsdorfer Damm 81, 14532 Kleinmachnow
    E-Mail: juergen.schwarz@jki.bund.de
    Tel.: 033203 / 48-225

    Anfahrt mit dem Pkw:
    A 9 Abfahrt Niemegk, B 102 in Richtung Bad Belzig bis „Abfahrt 2“ nach Dahnsdorf folgen (ca. 3 km auf B 102 mit neuem Verlauf um den Ort).
    Bei „Abfahrt 2“ nach Dahnsdorf links abbiegen, dann sofort rechts auf Feldweg abbiegen und dem Weg bis zur Scheune folgen.

    Weitere Infos enthält das Einladungsfaltblatt, das zum Herunterladen bereit steht unter: http://www.jki.bund.de/index.php?id=1834&no_cache=1&event_id=367


    Weitere Informationen:

    http://www.jki.bund.de/de/startseite/ueber-uns/versuchsfelder/dahnsdorfkleinmach... - Internetseiten des Versuchsfeldes


    Bilder

    Luftbild JKI Versuchsbild Dahnsdorf
    Luftbild JKI Versuchsbild Dahnsdorf
    Quelle: Foto: JKI

    Versuchsanstellung zum Herbizideinsatz
    Versuchsanstellung zum Herbizideinsatz
    Quelle: Foto: Hahn/JKI


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, jedermann
    Biologie, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


     

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