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16.07.2013 13:50

Hochschulmedizin unterstützt Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur besseren Finanzierung

Stefanie Strehl-Dohmen Geschäftsstelle
Verband der Universitätsklinika Deutschlands e. V.

    Deutsche Hochschulmedizin unterstützt die Forderung des Wissenschaftsrates.

    Die Deutsche Hochschulmedizin unterstützt die gestern veröffentlichte Forderung des Wissenschaftsrates nach einer besseren Finanzierung der besonderen Aufgaben der Hochschulmedizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung (z.B. Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen, Vorhaltekosten einer ständigen Notfallversorgung, Finanzierung der ambulanten Medizin, Einführung innovativer Methoden, hohe Last in der Aus- und Weiterbildung).

    „Auch der Wissenschaftsrat bestätigt, dass unsere Sonderaufgaben an vielen Stellen nicht richtig finanziert sind. Wissenschafts- und Gesundheitsministerien müssen nun zügig über Lösungen sprechen“, sagt Prof. Dr. Heyo Kroemer, Präsident des Medizinischen Fakultätentages.

    Der Wissenschaftsrat bittet Bund und Länder, die Möglichkeit einer künftigen gemeinsamen Finanzierung des allgemeinen Hochschulbaus zu prüfen. „Positiv sehen wir, dass der Wissenschaftsrat die Probleme der Investitionsfinanzierung anerkennt und Bund und Länder zum Handeln auffordert. Allerdings fehlen bisher konkrete Lösungsvorschläge“, so Prof. Dr. D. Michael Albrecht, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands. Die Deutsche Hochschulmedizin spricht sich für einen Wiedereinstieg des Bundes in die Investitionsfinanzierung aus. Kroemer: „Wir brauchen sanierte Gebäude und moderne Geräte nicht nur für sogenannte „Leuchttürme“ der Exzellenzförderung, sondern auch in der Breite. Das darf man nicht gegeneinander stellen.“

    Richtig ist auch die Aufforderung des Wissenschaftsrates an die Länder, die Grundfinanzierung der Hochschulen zu stärken: „Die Landeszuschüsse für Forschung und Lehre in der Medizin stagnieren seit Jahren oder sind sogar rückläufig. An immer mehr Medizinfakultäten sind die Kapazitätsgrenzen für extern finanzierte Forschungsprojekte erreicht. Drittmittel sind kein Ersatz für eine angemessene Grundfinanzierung“, so Ralf Heyder, Generalsekretär des Verbandes der Universitätsklinika (VUD).

    Kontakt
    Pressestelle Deutsche Hochschulmedizin e.V.
    Alt-Moabit 96, 10559 Berlin
    Tel.: +49 (0) 30 3940517-25; Fax: +49 (0) 30 3940517-17
    E-Mail: presse@uniklinika.de Website: www.uniklinika.de


    Weitere Informationen:

    http://Die Pressemitteilung finden Sie unter http://www.uniklinika.de/vud.php/cat/11/aid/1387 als pdf-Version.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin, Politik, Wirtschaft
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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