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Wissenschaft
Eine neue Versuchsanlage haben das Institut für Chemische Verfahrenstechnik der TU Clausthal und H.C. Starck, ein Unternehmen der chemischen und metallurgischen Industrie, gemeinsam in Betrieb genommen. Das Signal zum Start gaben der Forschungs- und Entwicklungsleiter des Unternehmens, Dr. Michael Fooken, und der TU-Vizepräsident für Forschung und Informationsmanagement, Professor Andreas Rausch.
Mit Hilfe der neuen Versuchsanlage werden alternative Fertigungsmethoden für die Technologie-Metalle Wolfram, Tantal, Niob, Molybdän und Rhenium erforscht. Die neue Anlage ermöglicht als einzige Anlage weltweit, bestimmte Hochtemperaturreaktionen unter Luft, Sauerstoff, Wasserstoff und anderen Gaskomponenten zu untersuchen, was insbesondere zur Qualitätsverbesserung und Reduzierung von Fertigungskosten wichtig ist.
Die Anlage wird in einer Forschungskooperation zwischen H.C. Starck und der TU Clausthal betrieben. Gemeinsames Ziel ist es, in den Bereichen Produktentwicklung, Produkt-Charakterisierung, Analytik und Verfahrenstechnik innovative Lösungen für die Produktion von Technologie-Metallen und Keramikpulvern zu erforschen. So sollen neue Forschungsansätze wissenschaftlich untersucht und anschließend direkt im industriellen Umfeld getestet werden. Dabei spielen zukunftsweisende Aspekte, wie Energieeinsparung, Reduzierung von CO2-Emissionen, Einsparung von Hilfsstoffen und damit verbunden auch Kostenersparnisse eine entscheidende Rolle.
Über H.C. Starck: Die Firmengruppe ist ein weltweit führender Anbieter von hochschmelzenden Technologiemetallen und Technischer Keramik und bedient aus eigenen Produktionsstätten in Europa, Amerika und Asien wachsende Industrien wie Elektronik, Chemie, Automotive, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Energie- und Umwelttechnik sowie Maschinen- und Werkzeugbau. 2012 beschäftigte das Unternehmen knapp 3.000 Mitarbeiter in den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, China, Japan und in Thailand.
Über die TU Clausthal: Die Seit mehr als 230 Jahren werden in Clausthal Ingenieure, Naturwissenschaftler und seit der Jahrtausendwende auch Wirtschaftswissenschaftler ausgebildet. Hervorgegangen aus einer Bergakademie, beschäftigt sich die Technische Universität mit Zukunftstechnologien. Schwerpunkte bilden die Forschungsfelder Energie und Rohstoffe, Materialien und Maschinen sowie Simulation und Komplexe Systeme. Seit 2009 ist die international geprägte TU Clausthal Mitglied in der Universitätsallianz der Niedersächsischen Technischen Hochschule. Derzeit studieren mehr als 4600 junge Menschen im Oberharz.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Chemie, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungsprojekte, Kooperationen
Deutsch

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