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11.02.2015 12:09

Teuer oder Billig: WesterWaldCampus testet für ZDF WISO Geschirrspültabs

Dipl.-Ing. (FH) Melanie Dargel-Feils RheinAhrCampus Remagen Pressestelle
Hochschule Koblenz - University of Applied Sciences

    Kraftvolle Reinigung - auch bei hartnäckigen Verschmutzungen. Und das ohne gesonderte Zugabe von Salz oder Klarspüler. Das versprechen All-in-one-Tabs für die Spülmaschine. Strahlender Glanz und Glasschutz inbegriffen. Aber halten die Tabs was sie versprechen, und sind teure Marken wirklich besser als Billigprodukte? Die Sendung WISO des ZDF ging in ihrer Rubrik "Teuer oder Billig" der Sache auf den Grund und hat Prof. Dr.-Ing. Gernot Klein vom WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz um Mithilfe gebeten. Der Professor aus der Fachrichtung Werkstofftechnik Glas und Keramik kam zu teilweise überraschenden Ergebnissen, die in der Sendung am 2. Februar 2015 ausgestrahlt wurden.

    Getestet wurde die Spülmaschinenbeständigkeit von Gläsern bei Einsatz sechs handelsüblicher Geschirrspültabs unterschiedlicher Preisklassen. 125 Spülgänge - so schreibt es die DIN Norm vor. Es folgte anschließend ein noch intensiverer Spültest bei 75 °C Spüllaugentemperatur in 0,5 %-iger Lauge. Von den teuren Tabs schnitten im Test gleich zwei der drei getesteten Marken schlecht ab. Der erste Angriff auf die Gläser war bereits früh erkennbar. Dabei wird gerade hier mit der sogenannten Glasschutz-Technologie geworben. Bei den billigen Tabs schnitt ebenfalls eines der geprüften Tabs schlecht ab. Das Ergebnis: Nicht der Preis macht den Unterschied, sondern der pH-Wert. "Je höher der pH-Wert der Geschirrspüllauge ist, umso höher ist der korrosive Angriff auf die Glasoberfläche“, so Professor Klein nach der entsprechenden Analyse.

    Beim Trocknungseffekt gab es keine sichtbaren Unterschiede zwischen teuer und billig. Und auch in Sachen Reinigungskraft und Umweltfreundlichkeit heißt teuer nicht immer besser. Insgesamt konnte nur ein Produkt in allen Punkten überzeugen. Und zwar ein teures: die Marke Fit – die sogar ganz ohne umweltschädliches Phosphat auskommt.

    Nähere Infos zu den Ergebnissen und der Link zum Beitrag finden sich unter www.hs-koblenz.de/wwc oder in der ZDF Mediathek www.zdf.de/ZDFmediathek.


    Weitere Informationen:

    http://www.hs-koblenz.de/wwc


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Werkstoffwissenschaften
    regional
    Forschungsergebnisse, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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