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23.02.2015 18:31

Europäische Union fördert Smart Cities Projekt TRIANGULUM zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Anette Mack Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Steinbeis-Europa-Zentrum

    Als eines von drei „Leuchtturm-Projekten“ der Europäischen Kommission zum Thema „Ideen für intelligente Stadtquartiere“ erhalten 22 Projektpartner unter der Koordination des Fraunhofer IAO eine Förderung von 25 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre. Das Steinbeis-Europa-Zentrum hat Fraunhofer bei der Antragstellung begleitet und ist als Projektpartner für das administrative Projektmanagement und die Kommunikation des Projekts verantwortlich.

    Das Steinbeis-Europa-Zentrum und das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart haben für das Projekt TRIANGULUM von der Europäischen Union den Zuschlag erhalten. Als eines von drei „Leuchtturm-Projekten“ der Europäischen Kommission zum Thema „Ideen für intelligente Stadtquartiere“ erhalten 22 Projektpartner unter der Koordination des Fraunhofer IAO eine Förderung von 25 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre. Projektbeginn war der 1. Februar 2015. Das Steinbeis-Europa-Zentrum hat Fraunhofer bei der Antragstellung begleitet und unterstützt den Koordinator nun bei der administrativen Durchführung des Projektes. Als Projektpartner ist es für die Kommunikation und das Marketing sowie für die Verbreitung der Projektergebnisse verantwortlich.

    Mit TRIANGULUM gehen die Projektpartner der Frage nach, wie die Stadt der Zukunft aussehen kann. TRIANGULUM« steht für »The Three Point Project: Demonstrate. Disseminate. Replicate« und wird wegweisende Konzepte für nachhaltige Energieversorgung, Mobilität und Informationstechnologie zunächst in den drei Städten in Manchester, Großbritannien, Eindhoven, Niederlande und in Stavanger, Norwegen umsetzen. Im Anschluss sollen die Konzepte auf die „Beobachter-Städte“ Leipzig, Prag (Tschechien) und Sabadell (Spanien) übertragen werden.

    Das Herzstück des Projektes bildet eine Informations- und Kommunikationstechnik-Architektur, die die Grundlage für die Vernetzung und Abstimmung der einzelnen Technologien in der Stadt bildet. Wichtig ist dabei, vorhandene voneinander getrennte Kommunikationsinfrastrukturen zu vereinen, wie beispielsweise Sensor-, Informations- oder Mobilfunknetze. Wie das konkret aussehen kann, zeigen die unterschiedlichen Planungen der drei Städte Manchester, Eindhoven und Stavanger:

    In Eindhoven können die Einwohner bereits über eine IKT-Lösung auf verschiedene Bereiche der Infrastruktur zugreifen, um elektrische Carsharing-Fahrzeuge zu buchen oder intelligente Parkraumkonzepte zu nutzen. Sensoren, die zum Beispiel in Laternen installiert sind, werden unter anderem Bewegungsdaten erfassen, so dass die Straßenbeleuchtung, der öffentliche Nahverkehr oder Carsharing-Angebote bedarfsgerecht gesteuert werden können.

    Stavanger verfügt europaweit über die höchste Dichte an Elektrofahrzeugen. Dies und die bestehenden Highspeed-IKT-Infrastrukturen bilden die Basis, um Energie- und Mobilitätslösungen besser zu vernetzen. Zudem sollen Unternehmen, Einwohner, Forschungseinrichtungen und Ärzte konsequent über IT-Netze vernetzt werden, um besser planen, effizienter Energie nutzen und sogar medizinische Ferndiagnosen stellen zu können.

    In Manchester wird das studentische Viertel »Manchester Corridor«, in dem rund 72.000 Studierende leben, in ein Smart-City-Quartier verwandelt. Dazu werden die historischen Gebäude saniert. Zudem ist geplant, ein autarkes Energienetz aufzubauen, welches das gesamte Stadtquartier mit Wärme und Strom versorgt.

    Kontakt am SEZ:

    Alexandra Fezer, Tel. 0711 123 4027
    Email: fezer@steinbeis-europa.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter
    Bauwesen / Architektur, Energie, Informationstechnik, Verkehr / Transport
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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