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07.05.2015 10:45

10. Band in der HighChem hautnah-Reihe erschienen: Aktuelles aus der Wasserchemie

Dr. Renate Hoer Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

    Fracking, Nanomaterialien im Wasser, Mikroplastik in Gewässern und andere hoch aktuelle Themen, mit denen sich Wasserchemiker derzeit auseinandersetzen, greift der soeben erschienene 10. HighChem-Band der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) auf: HighChem hautnah – Aktuelles aus der Wasserchemie. Zusammengetragen hat die Beiträge die Wasserchemische Gesellschaft, eine Fachgruppe in der GDCh.

    „Wasserchemiker sorgen für und wachen über sauberes, hygienisch einwandfreies Trinkwasser, bestmögliche Klärung unserer Abwässer sowie die hohe Güte der Gewässer und des Grundwassers, einschließlich der Sedimente und Böden. Sie sind somit in hohem Maße Gesundheits-, Natur- und Umweltschützer“, stellt GDCh-Geschäftsführer Professor Dr. Wolfram Koch im Vorwort der Broschüre heraus. Für ihre anspruchsvollen Aufgaben nutzen sie modernste Technik; denn die Bevölkerung erwartet beste Qualität beim Trinkwasser und akzeptiert keine durch den Menschen verursachten Gewässerverschmutzungen.

    Im einführenden Kapitel geht Professor Dr. Torsten C. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Wasserchemischen Gesellschaft, wissen-schaftlich tätig an der Universität Duisburg-Essen und am IWW Zentrum Wasser in Mülheim a.d. Ruhr, auf das Wasser als einen der wichtigsten globalen Rohstoffe ein. „Dass immer noch 800 Millionen Menschen an Trinkwassermangel leiden, zeigt die globale Relevanz. Fast noch schlimmer wiegt, dass im Bereich der grundlegenden sanitären Maßnahmen, der Abwasserentsorgung, 2,5 Milliarden Menschen keinen akzeptablen Standard erreicht haben“, so Schmidt.

    Die Broschüre zeigt die vielfältigen Zusammenhänge zwischen dem Rohstoff Wasser und der Chemie auf. Nicht nur in Verbindung mit der modernen Trinkwasserüberwachung wird die Bedeutung der Analytik in der Wasserchemie deutlich; selbst in schwebstoffhaltigen Oberflächengewässern muss die Spurenanalytik funktionieren. Und es gilt auch, neue Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf zu entdecken und Risiken abzuschätzen.

    Hervorgegangen ist die Broschüre aus der Aktuellen Wochenschau des vergangenen Jahres (www.aktuelle-wochenschau.de), einer Internetplattform, auf der die GDCh seit 2005 Woche für Woche einen neuen Beitrag zu jährlich variierenden Teilbereichen der Chemie veröffentlicht. Somit hat die Wasserchemische Gesellschaft auch den 10. Jahrgang der Aktuellen Wochenschau bestritten, die sich in diesem Jahr, dem Internationalen Jahr des Lichts, mit den Wechselwirkungen zwischen Licht und Chemie befasst.

    Die neue HighChem hautnah-Broschüre „Aktuelles aus der Wasserchemie“ kann unter pr@gdch.de angefordert werden.

    Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ist mit rund 31.000 Mitgliedern eine der größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Eines ihrer Anliegen ist es, die moderne Chemie auch dem Laien verständlich zu machen und ihm damit Zusammenhänge in Naturwissenschaften und Technik zu erschließen. Dieses Ziel will sie u.a. mit der Aktuellen Wochenschau und den HighChem-Broschüren erreichen. Die GDCh ist untergliedert in 27 Fachgruppen und Sektionen, darunter die Wasserchemische Gesellschaft, sowie in weitere Arbeitskreise und Arbeitsgemeinschaften.


    Weitere Informationen:

    http://www.gdch.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Chemie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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