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13.05.2015 14:55

Wer sorgt für Sicherheit in „fragilen“ Staaten?

Christoph Herbort-von Loeper M.A. Pressestelle Berlin
Leibniz-Gemeinschaft

    Vortrag von Prof. Dr. Andreas Mehler, Direktor des Instituts für Afrikastudien am Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien in Hamburg (GIGA), in der Reihe „Leibniz-Lektionen“.

    Prof. Dr. Andreas Mehler, Direktor des Instituts für Afrikastudien am Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien in Hamburg (GIGA), gibt in seinem Vortrag „Geht es auch ohne Staat? Sicherheit durch Selbsthilfe in Afrika“ einen Überblick über Sicherheitsakteure in „fragilen“ Staaten aus West- und Zentralafrika.

    Andreas Mehler vertritt die These, dass das Gewaltmonopol eine der Säulen nicht nur westlicher Staatsvorstellungen ist. Wenige hegen Zweifel daran, dass es auch sehr funktional für die Sicherheit der Bürger ist. Allerdings lässt es sich in reiner Form fast nirgends finden. In vielen Teilen Afrikas und besonders in der Peripherie großer Flächenstaaten ist es inexistent – offensichtlich auch eine Herausforderung für westliche Regierungen. Fehlt das Gewaltmonopol des Staates, füllt eine Vielzahl von Akteuren das vermeintliche Machtvakuum.

    Der Vortrag gibt einen Überblick über die Sicherheitsakteure in „fragilen“ Staaten und ihre Interaktion zwischen Konkurrenz und Kooperation. Für einige exemplarische Fälle aus West- und Zentralafrika wird dies auf der Basis empirischer Forschungsergebnisse konkret dargestellt. Der Vortrag diskutiert auch, was solche Konstellationen für außen- und entwicklungspolitisches Handeln bedeuten können.

    Vortragsreihe „Leibniz-Lektionen“
    Die Leibniz-Gemeinschaft präsentiert in der Vortragsreihe „Leibniz-Lektionen“ in Kooperation mit der Urania Berlin eine Auswahl aktueller Forschungsergebnisse aus ihren Mitgliedsinstituten.

    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Termin
    18. Mai 2015, 17.30 Uhr
    (Die Reihe wird nach der Sommerpause fortgesetzt.)

    Veranstaltungsort:
    Urania Berlin
    An der Urania 17
    10787 Berlin

    Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft
    Christoph Herbort von Loeper
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
    Mobil: 0174 / 310 81 74
    herbort@leibniz-gemeinschaft.de

    Axel Rückemann
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 46
    Mobil: 0162 / 132 86 56
    rueckemann@leibniz-gemeinschaft.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi , mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,64 Milliarden Euro.
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de


    Weitere Informationen:

    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/veranstaltungen/urania-reihe/mehler...


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Politik, Recht
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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