idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
15.10.2015 15:29

3,1 Millionen Euro für internationales Forschungsnetzwerk SECURE

Birgit Kruse Referat Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Hamburg

    Roboter werden nicht mehr nur in der Industrie eingesetzt, sondern künftig auch vermehrt im häuslichen Bereich – etwa als Assistenzroboter zur Unterstützung bedürftiger oder älterer Menschen. Gerade bei diesen Assistenzrobotern sind die Anforderungen sehr hoch, insbesondere an die Lern- und Kommunikationsfähigkeit. In einem Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Wermter vom Arbeitsbereich „Knowledge Technology“ des Fachbereichs Informatik der Universität Hamburg soll jetzt untersucht werden, wie sich die Sicherheit von lernenden kommunikativen Assistenzrobotern im häuslichen Bereich erhöhen lässt.

    Prof. Wermter hat für das Projekt „Safety Enables Cooperation in Uncertain Robotic Environments“ (SECURE) beim Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union (EU) in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern ein „Innovative Training Network“ eingeworben. SECURE hat ein Finanzvolumen von rund 3,1 Millionen Euro und eine Laufzeit von vier Jahren. Die Forscherinnen und Forscher von SECURE wollen die Konzepte für Assistenzroboter auf verschiedenen Entwicklungsebenen – von Hardware über Software bis zu lernenden kognitiven Prozessen – und deren Zusammenspiel im Bereich Sicherheit genauer untersuchen.

    An dem internationalen Forschungs- und Ausbildungsverbund SECURE sind insgesamt elf Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt. Über vier Jahre werden in diesem Trainingsnetzwerk in Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Firmen aus Deutschland, England, Frankreich, Italien und der Schweiz mindestens zwölf Doktorandinnen und Doktoranden auf dem Gebiet der kognitiven Robotersicherheit ausgebildet. Partner sind die koordinierende Universität Hamburg sowie die University of Plymouth, das Italian Institute of Technology, die University of Hertfordshire, das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, die Ecole Polytechnique Federale de Lausanne sowie die Telerobot Labs, die KUKA Roboter GmbH, das Honda Research Institute Europe GmbH und die Firmen Aldebaran Robotics und Cyberbotics.

    Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen sagte: „Ich gratuliere Prof. Wermter zu diesem großartigen Erfolg. Angesichts des demografischen Wandels ist die Verbesserung der Interaktion von Mensch und Roboter von immenser Bedeutung. Ich freue mich, dass mit diesem Projekt auch die Graduiertenausbildung an der Universität Hamburg um ein weiteres Angebot bereichert wird, das innovative Forschung mit sozialen Aspekten verbindet.“

    „Innovative Training Networks“ (ITN) aus dem Marie Sklodowska-Curie-Programm der EU sind internationale Forschungs-Ausbildungsnetzwerke, in denen sich Nachwuchsforscherinnen und -forscher bestehenden Forschungsteams anschließen und in einem internationalen Netzwerk von Einrichtungen zu einem speziellen Thema forschen. Ziel ist es, die Forschungskompetenzen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu diesem Thema weiterzuentwickeln.

    Für Rückfragen:

    Prof. Dr. Stefan Wermter
    Universität Hamburg
    Fachbereich Informatik
    Tel.: 040 42883-2434
    E-Mail: wermter@informatik.uni-hamburg.de


    Bilder

    Assistenzroboter müssen besonders lern- und kommunikationsfähig sein.
    Assistenzroboter müssen besonders lern- und kommunikationsfähig sein.
    UHH/FBI
    None


    Anhang
    attachment icon 3,1 Millionen Euro für internationales Forschungsnetzwerk SECURE

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).