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13.11.2003 08:51

Der Geist der Wissenschaft prägt Europas Kultur

Axel Burchardt Abteilung Hochschulkommunikation/Bereich Presse und Information
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Thüringer Universitätspodium 2003 des CEJ am 19. November an der TU Ilmenau

    Jena (13.11.03) Das Collegium Europaeum Jenense (CEJ) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat dank seiner über 240 Ordentlichen und mehr als 200 Korrespondierenden Mitglieder ein weltweites Netzwerk von Kontakten geknüpft. Dieses Potenzial setzt es für die Hochschulen im Freistaat ein und veranstaltet u. a. die Reihe "Thüringer Universitätspodium". "Wir wollen in einem überregionalen Dialog die wertvollen Ergebnisse und Ansätze aus unseren Universitäten den Thüringer Bürgern bekannt machen", fasst der Leitende Kurator Prof. Dr. Dr. Ulrich Zwiener die Ziele zusammen. In diesem Jahr ist das CEJ am 19. November zu Gast an der Technischen Universität Ilmenau und wird dort ab 19 Uhr im Senatssaal über "Wissenschaft und die kulturelle Einheit Europas" diskutieren. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

    Bevor sich die Rektoren der vier Thüringer Universitäten sowie der Hochschule für Musik - moderiert vom Jenaer Rektor Prof. Dr. Karl-Ulrich Meyn - dieses Themas annehmen, wird Prof. Dr. Dr. h. c. Hubert Markl seine Sichtweise darlegen. Der Biologe bringt dabei seine profunden Erfahrungen als Wissenschaftsadministrator ein, war Markl doch u. a. Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Max-Planck-Gesellschaft. Der ausgezeichnete Rhetoriker wird in seinem Vortrag nicht nur die historische Perspektive beleuchten, sondern auch definieren, "was Europa dabei eigentlich ausmacht". Hierbei kommt, da ist sich Markl sicher, "der Wissenschaft, in enger Verbindung mit der Entwicklung von Religion und Recht, eine entscheidende Bedeutung zu. Nirgends hat insbesondere der wissenschaftliche Geist der Aufklärung den gesellschaftlichen Fortschritt - trotz mancher Verirrungen auf diesem Weg - so tief geprägt wie in Europa", sagt Hubert Markl und meint: "Es ist dieser Geist, der auch künftig die kulturelle Einheit Europas fördern muss".

    Diese Förderung von Kultur, Humanität und Internationalität hat sich auch das 1991 an der Universität Jena gegründete CEJ zum Ziel gesetzt. Es ist eine freie Vereinigung von Wissenschaftlern, Politikern, Künstlern, Wirtschaftsvertretern und Studierenden, die diese Ziele durch zahlreiche Aktivitäten unterstützt.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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