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Weltweit ist die bioethische Auseinandersetzung auf das Thema "Cloning" fokussiert: Die internationale Tagung "Cross-Cultural Issues in Bioethics: The Example of Human Cloning" (4. bis 6. Dezember 2003, Musisches Zentrum der RUB) bringt führende Experten in Bochum zusammen, die über eine kulturübergreifende Bioethik diskutieren. Aus diesem Anlass sind Sie am 4.12. (13.15 h, SH 1/138) herzlich zu einer Pressekonferenz in der Ruhr-Universität Bochum eingeladen.
Bochum, 26.11.2003
Nr. 363
"Cloning" weltweit
PK: Internationale Tagung in der RUB
Experten diskutieren die kulturübergreifende Bioethik
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach heftiger Debatte hat sich das EU-Parlament für eine verstärkte Forschung an embryonalen Stammzellen ausgesprochen: Sind wir damit auf dem Weg zum geklonten Menschen? Weltweit ist die bioethische Auseinandersetzung auf das Thema "Cloning" fokussiert. Die internationale Tagung "Cross-Cultural Issues in Bioethics: The Example of Human Cloning" (4. bis 6. Dezember 2003, Musisches Zentrum der RUB) bringt führende Experten in Bochum zusammen, die über eine kulturübergreifende Bioethik diskutieren. Aus diesem Anlass lade ich Sie herzlich ein zu einer
PRESSEKONFERENZ
am Donnerstag, 4. Dezember 2003, um 13.15 Uhr im Studierendenhaus (SH) der RUB, Etage 1, Raum 138 (Besprechungsraum der Verwaltung der FH Bochum im Übergang zwischen UV und SH).
Gesprächspartner
Als Gesprächspartner erwarten Sie:
Prof. Dr. Chin Kyo-hun (Soeul), Department of National Ethics Study, Seoul National University, President of the The Korean Bioethics Association, President of The National Advisory Commission for Bioethics
Prof. Dr. Claudia Wiesemann (Göttingen), Direktorin der Abt. Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Göttingen, Präsidentin der Akademie für Ethik in der Medizin e.V. (AEM), Mitglied der DFG-Forschergruppe "Kulturübergreifende Bieothik"
Prof. Dr. Walter Schweidler (Bochum), Praktische Philosophie, Ruhr-Universität Bochum, Mitglied der DFG-Forschergruppe "Kulturübergreifende Bieothik"
Prof. Dr. Heiner Roetz (Bochum), Geschichte und Philosophie Chinas, Ruhr-Universität Bochum, Sprecher der DFG-Forschergruppe "Kulturübergreifende Bieothik".
Kulturelle, religiöse und regionale Unterschiede
Welche kulturellen, religiösen oder regionalen Besonderheiten und Unterschiede gibt es im Umgang mit Biomedizin - insbesondere mit dem Klonen? Grenzen, Gefahren und Risiken des "Cloning" erörtern Wissenschaftler aus Süd- und Ostasien, dem Nahen Osten und den USA in Bochum, ergänzt um die Perspektive der Vereinten Nationen. Die Experten nähern sich dem Thema zum einen regional - so berichten jeweils führende Experten aus China, Japan, Korea, Malaysia oder Israel. Zum anderen stellt sich die Frage, wie die Weltreligionen zum "Cloning" stehen: Wie hält es der Islam, der Hinduismus und Buddhismus, wie das Judentum?
Bitte anmelden
Bitte melden Sie sich zur PK an (per E-Mail: josef.koenig@rub.de), damit wir ausreichend Informationsmaterial für Sie vorbereiten können.
Ich würde mich freuen, Sie bei dieser Gelegenheit wieder in der RUB begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Josef König
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Informationstechnik, Medizin, Philosophie / Ethik, Politik, Recht, Religion
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen, Wissenschaftspolitik
Deutsch
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