idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
04.06.2020 08:50

Behandlungsstrategie gegen die Volkskrankheit Nr. 1

Anna Reiss Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum - Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen

    Zum wiederholten Male hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) dem Diabeteszentrum am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe höchste Qualitätsstandards und eine leitliniengerechte Betreuung von Diabeteszentren bescheinigt. Die hohe Qualifikation der Mitarbeiter, zahlreiche diabetesspezifische Therapieleistungen und ein klar definiertes Behandlungs- und Überweisungsmanagement fanden dabei das besondere Lob der Gutachter.

    Mit ausschlaggebend für die Auszeichnung waren auch die besonders hohen Erfahrungswerte des interdisziplinären Diabetesteams am HDZ NRW. Im Bad Oeynhausener Diabeteszentrum werden jährlich rund 2.000 Patienten mit allen Typen des Diabetes mellitus und seinen Folgeerkrankungen behandelt. „Die Komplexität der Erkrankung erfordert ein besonderes Wissen in der Diagnostik, Therapie und Risikoabschätzung kardiovaskulärer, aber auch endokrinologischer und gastroenterologischer Erkrankungen“, erläutert Professor Tschöpe. An seiner Klinik ist man zudem auf die Behandlung von Nervenschäden und Durchblutungsschäden einschließlich der Wundheilung bei Diabetischem Fußsyndrom spezialisiert.

    Insgesamt benötige jeder Patient langfristig eine individuelle Behandlung, um das Risiko ernster Folgeerkrankungen so gering wie möglich zu halten. „Ein erhöhter Blutzucker bleibt oft über Jahre unbemerkt. Er schädigt die kleinen und großen Gefäße“, beschreibt Tschöpe die Gefahr. „Auf Dauer kann das zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputationen oder Erblindungen führen.“

    Ein enges Zusammenspiel von Hausärzten, Fachärzten, Psychologen, Podologen, Diabetes- und Ernährungsberaterinnen und -assistenten stelle daher am Diabeteszentrum sicher, dass Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes so frühzeitig wie möglich erkannt und behandelt werden. In Schulungen und Beratungsgesprächen, die für die Patienten des Diabeteszentrums während der Pandemie auch online angeboten werden, vermitteln die Experten, wie es gelingt, den Alltag mit der Erkrankung gut zu meistern.



    Weitere Informationen:

    Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen mit 35.000 Patienten pro Jahr, davon 14.600 in stationärer Behandlung, zu den größten und modernsten Zentren seiner Art in Europa. Unter einem Dach arbeiten fünf Universitätskliniken und Institute seit über 35 Jahren interdisziplinär zusammen. Das HDZ NRW ist Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum.

    Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
    Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Leitung: Anna Reiss
    Georgstr. 11
    32545 Bad Oeynhausen
    Tel. 05731 97-1955
    Fax 05731 97-2028
    E-Mail: info@hdz-nrw.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe
    Direktor Diabeteszentrum
    Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen


    Weitere Informationen:

    http://www.hdz-nrw.de


    Bilder

    Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe, HDZ NRW Bad Oeynhausen
    Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe, HDZ NRW Bad Oeynhausen
    (Foto: Peter Hübbe).
    HDZ NRW


    Anhang
    attachment icon Pressemitteilung HDZ NRW vom 04.06.2020

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).