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10.05.2021 16:17

KI-Turbo für die Zukunftsarbeit

Dr. Doreen Siegfried Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

    Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (http://www.zbw.eu) schafft mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft im neu gestarteten Projekt CoCo die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Arbeitsforschung. In Zusammenarbeit mit regionalen Kompetenzzentren soll es gelingen, die KI-Technologien gewinnbringend in der Arbeitswelt zu nutzen. Im Mittelpunkt des BMBF-geförderten Projektvorhabens steht eine „Cloud der Arbeitsforschung“. URL: http://www.coco-projekt.de

    Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern die Arbeitswelt. Sie schaffen Chancen für die Zukunftsarbeit, die bislang noch unerforscht sind. Das BMBF-Projekt „Connect & Collect“ (CoCo) vernetzt jetzt die interdisziplinären Akteure der Arbeitsforschung sowie zentrale Infrastrukturdienstleister für die Wirtschaftsforschung, um genau diese Chancen disziplinenübergreifend zu erforschen.

    Zentraler Baustein des Projektes ist eine KI-gestützte „Cloud der Arbeitsforschung“. Dieser interdisziplinäre Daten- und Wissensspeicher unterstützt die vernetzte Forschungs- und Innovationsarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und stellt Strukturen für einen nachhaltigen Wissenstransfer bereit. Auf diese Weise kann eine Harmonisierung von Forschungsgeschwindigkeit und immer kürzeren Entwicklungszyklen der Wirtschaft gelingen.

    Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (www.zbw.eu) wird in diesem Projekt die sozio-technische Infrastruktur dieser Cloud der Arbeitsforschung konzeptionieren, entwickeln und implementieren. Zudem sichert die ZBW Reichweite, Nachhaltigkeit und Verstetigung dieses Daten- und Wissensspeichers. Um die Cloud zu einem lebendigen und attraktiven Ort zu machen für Vernetzung und Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, entwickelt die ZBW Anreizsysteme und konkrete Maßnahmen, die in regelmäßigen Zyklen getestet und optimiert werden.

    Zusammen mit den Kompetenzzentren identifiziert die ZBW unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Tochtermann und Prof. Dr. Isabella Peters Anforderungen und Erfolgsfaktoren und erarbeitet ein Zielbild für die effiziente Forschungs- und Innovationsarbeit der Zukunft. Dieses bildet die Basis für die Konzeption der technischen Infrastruktur der Cloud der Arbeitsforschung als offene Webplattform, über die alle Akteur:innen auf Forschungsergebnisse zugreifen und sich an der Weiterentwicklung des Wissensstandes beteiligen können.

    Durch die ZBW entstehen neue Konzepte und Ansätze sowie wissenschaftliche Erkenntnisse zu Anreizsystemen und zum Einsatz Künstlicher Intelligenz im Kontext digitaler Informationsinfrastrukturen und Open Science.

    Über „Connect & Collect: KI-gestützte Cloud für die interdisziplinäre vernetzte Forschung und Innovation für die Zukunftsarbeit (CoCo)“:
    Das wissenschaftliche Projekt CoCo wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung. Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Das Projekt ist bewilligt für eine Laufzeit von vier Jahren mit einem Projektvolumen von vier Millionen EUR. Die Projektpartner sind das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Stuttgart (federführend), das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung, Magdeburg, das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie, Leipzig, sowie die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ZBW, Kiel/Hamburg und das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen, Bonn. Projektwebseite: https://www.coco-projekt.de

    Über die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft:
    Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) ist die weltweit größte Informationsinfrastruktur für die Wirtschaftswissenschaften. Die Einrichtung beherbergt rund 4 Millionen Medieneinheiten und ermöglicht den Zugang zu Millionen wirtschaftswissenschaftlicher Online-Dokumente. Allein 2020 wurden mehr als 12 Millionen digitale Volltexte heruntergeladen. Daneben stellt die ZBW eine rasant wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten zur Verfügung. EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt aktuell über 200.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, dem Fachportal für wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Forschende in über 10 Millionen Datensätzen recherchieren. Zudem gibt die ZBW die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics im Gold Open Access heraus. Die ZBW ist eine forschungsbasierte wissenschaftliche Bibliothek. Mit Professuren in der Informatik und deren international besetzter Doktorandengruppe beschäftigt sich die ZBW transdisziplinär mit dem Thema Digitalisierung der Wissenschaft. Die ZBW ist in ihrer Forschung international vernetzt. Hauptsächliche Kooperationspartner kommen aus EU-Großprojekten, aus DFG- bzw. BMBF-Projekten sowie aus dem Leibniz-Forschungsverbund Open Science. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie wurde mehrfach für ihre innovative Bibliotheksarbeit mit dem internationalen LIBER Award ausgezeichnet.

    Pressekontakt:

    DR. DOREEN SIEGFRIED
    Pressesprecherin
    ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
    Düsternbrooker Weg 120, 24105 Kiel
    T: +49 [0] 431. 88 14-455
    M: +49 [0] 0172. 251 48 91
    E: d.siegfried@zbw.eu
    http://www.zbw.eu


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Klaus Tochtermann


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Informationstechnik
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


     

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