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Wissenschaft
Ein Gespräch mit Hertie-Professor Peter Hegemann, Lasker Award Preisträger 2021, über Optogenetik, Spitzenforschung und den Mut zum Risiko.
"Als ich junger Wissenschaftler war, sagte mein Chef zu mir: ‚Du kannst mit mir arbeiten, und hier bleiben, so lange du willst. Wenn Du aber Deine eigene Forschung machen willst, dann ist in fünf Jahren Schluss, dann musst Du gehen. ‘ Das war keine leichte Entscheidung, aber mein damaliger Chef hat mir die Wahrheit gesagt."
Peter Hegemann, Miterfinder der Optogenetik, ermutigt seine Mitarbeitenden, eigene Wege zu gehen und dabei auch Risiken zu wagen. Nur so könne Spitzenforschung gelingen, erzählt er im Gespräch mit der Radiojournalistin Cora Knoblauch in der neuen Podcastfolge von „Humboldt hören“.
Hegemanns Institut sei nicht nur ein Ort der Forschung, sondern auch ein Ausbildungsbetrieb. Junge Forschende sollten über die Arbeits- und „Verdauerungsbedingungen“ an deutschen Hochschulen besser aufgeklärt werden, findet Hegemann: "Forschung ist ein hartes Geschäft. Da müssen Sie konkurrenzfähig sein, sonst haben sie keine Chance." Universitäten rät Professor Hegemann, flexibler zu sein in ihren Möglichkeiten, wissenschaftliche Mitarbeitende und technische Assistent*innen anzu-stellen.
Und natürlich ist im Podcast der renommierte Lasker Award 2021 Thema, den Hegemann vor einigen Wochen für seine Forschung in der Optogenetik erhielt. Er erzählt in dieser Folge, wie neue Technologien aus der Optogenetik die Medizin revolutionieren. Und berichtet, welche Niederlagen Forschende immer wieder hinnehmen mussten und müssen, um diese Forschung weiter voranzutreiben.
Die Podcastfolge „Mit diesem Weiter-so wie bisher wird es nichts Neues geben“ hören Sie auf der Podcast-Seite der HU: https://hu.berlin/podcampus sowie auf Spotify und Apple
Podcasts.
Der HU-Podcast „Humboldt hören“ bringt die Hörerinnen und Hörer in Kontakt mit den Forschenden der HU. Die Radiojournalistin Cora Knoblauch führt die Gespräche an den Orten, die für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtig sind und an denen sie anschaulich machen können, worum es ihnen mit ihrer Forschung geht.
Hans-Christoph Keller, Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin
Tel.: 030 2093-12710,
E-Mail: pr@hu-berlin.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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