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Bund-Länder-Programm zeichnet Gleichstellungskonzept im Professorinnenprogramm 2030 aus. Die TiHo ist eine von bundesweit 56 Hochschulen, die von einem unabhängigen Begutachtungsgremium für eine Förderung ausgewählt wurde.
Die zweite Auswahlrunde des Professorinnenprogramms 2030 ist abgeschlossen und die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) überzeugte die Gutachtenden auch in dieser Phase mit ihren Maßnahmen zur Gleichstellung. Damit ist die TiHo jetzt berechtigt, bis zum 30. September 2026 eine Anschubfinanzierung für bis zu drei erstberufene Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren zu beantragen. „Die Begutachtung bestätigt unseren Weg zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft“, sagt TiHo-Präsident Professor Dr. Klaus Osterrieder. „Trotz des hohen Frauenanteils in der Tiermedizin, entscheiden sich immer noch zu wenig Frauen für eine akademische Karriere. Darum unterstützen und fördern wir gezielt Frauen auf dem Weg zur Professorin.“
Professorinnenprogramm 2030
Mit dem Professorinnenprogramm 2030 wollen Bund, Land und Hochschulen die Anzahl der Professorinnen in Richtung Parität erhöhen, Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Lebenszeitprofessur fördern und in der Wissenschaft halten sowie die Gleichstellung von Männern und Frauen an Hochschulen strukturell stärker verankern. Bund und Länder stellen dafür insgesamt 320 Millionen Euro über eine Laufzeit von erstmalig acht Jahren zur Verfügung. Über das Programm können an den positiv begutachteten Hochschulen über fünf Jahre bis zu drei mit Frauen besetzten Professuren mit jeweils maximal 165.000 Euro pro Jahr gefördert werden. Darüber hinaus macht das Programm weibliche Vorbilder aus der Wissenschaft sichtbar.
http://www.tiho-hannover.de/pressemitteilungen
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Tier / Land / Forst
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch
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