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Wissenschaft
Nordhausen, 15. Januar 2026 – Vom 12. bis 13. Februar 2026 lädt das Institut für Regenerative Energietechnik (in.RET) zur 9. Regenerative Energietechnik Konferenz (RET.Con) an die Hochschule Nordhausen ein. Die Tagung adressiert Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien, die Themen aus ihrer aktuellen Forschungs- und Entwicklungsarbeit vorstellen und in einem wissenschaftlichen Kontext diskutieren.
Die RET.Con 2026 verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, um die komplexen Herausforderungen der Dekarbonisierung zu adressieren. Sie richtet sich dabei gezielt an Unternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im Sektor der Erneuerbaren Energien.
Der Fokus liegt auf der Vorstellung aktueller Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie deren Diskussion in einem wissenschaftlichen Rahmen. Die Konferenz verknüpft dabei technologische Aspekte der Energieerzeugung mit Fragen der Systemmodellierung und netztechnischen Integration.
Die Eröffnungssession am 12. Februar umfasst ein Grußwort des Thüringer Energieministers Tilo Kummer. Den inhaltlichen Auftakt bildet die Keynote von Dr. Maria Nuschke (TenneT) zum Thema „Die Edison-Ära im Übertragungsnetz? Ein Blick auf aktuelle Entwicklungen im Netzausbau zur Umsetzung der Energiewende“.
Das wissenschaftliche Programm gliedert sich in sieben Sessions, die das Spektrum moderner Energiesysteme abdecken:
• Energiesystemmodellierung: Schwerpunkte in diesem Jahr sind die Analyse von Zeitreihen sowie die Einbindung von Flexibilitäten in Energiesystemmodelle.
• Gebäudeenergieversorgung: Hier stehen Regelungskonzepte und Betriebserfahrungen beim Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten im Vordergrund.
• Sektorkopplung: Diskutiert werden Strategien zur Integration von Sektorkopplungstechnologien und Holzabfällen in Energieinfrastrukturen.
• Energiespeicher: Die Sessions behandeln aktuelle Entwicklungen in der Batterieforschung, bidirektionale Ladevorgänge und neuartige Messverfahren für Eisspeichersysteme.
• Wärmewende in Thüringen: Regional fokussierte Beiträge analysieren Potenziale der energetischen Gebäudesanierung und lokale Wärmebedarfsprofile.
Vernetzung mit der Open-Source-Community
Flankiert wird die Konferenz durch das bereits am 11. Februar startende oemof User-Treffen. oemof (Open Energy Modelling Framework) ist eine modular aufgebaute Open-Source-Softwareumgebung zur Modellierung und Optimierung von Energiesystemen. Der dahinterstehende Verein fördert die Transparenz und Offenheit in der Energiewissenschaft (Open Science). Das Treffen widmet sich der technischen Weiterentwicklung des Frameworks durch Tutorials und Anwenderpräsentationen.
Eine wechselseitige Teilnahme an den Vorträgen beider Veranstaltungen ist vorgesehen. Diese Verzahnung ermöglicht einen direkten Austausch zwischen den Entwicklern von Open-Source-Modellierungswerkzeugen und den Anwendern aus der Energiewirtschaft.
Anmeldung und Teilnahme
Interessierte Fachvertreter und Fachvertreterinnen können sich bis zum 6. Februar 2026 unter ret@hs-nordhausen.de anmelden. Die Tagungsgebühr von 200 € beinhaltet neben dem wissenschaftlichen Programm auch das Konferenzdinner am 12. Februar, welches Raum für weitere Vernetzung bietet.
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter https://www.hs-nordhausen.de/forschung/inret/ret-con/
Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak
https://www.hs-nordhausen.de/kontaktverzeichnis/w/wesselak-prof-dr-ing-viktor/
https://www.hs-nordhausen.de/forschung/inret/ret-con/
Am 12. und 13. Februar 2026 findet die 9. Regenerative Energietechnik Konferenz (RET.Con) an der Hoc ...
Copyright: Hochschule Nordhausen
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Energie
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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