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16.01.2026 09:54

ELIXIR wählt LPSN als neue Core Data Resource: Auszeichnung für Nomenklatur-Datenbank

Dr. Manuela Schüngel Stabsstelle Presse und Kommunikation
Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH

    Die Datenbank LPSN (The List of Prokaryotic Names with Standing in Nomenclature) des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH wurde von der Europäischen Infrastruktur für Biowissenschaften (ELIXIR) als ELIXIR Core Data Resource ausgezeichnet. Diese international renommierte Auszeichnung wird nur an die bedeutendsten europäischen Datenbanken im Bereich der Biowissenschaften vergeben, die als unverzichtbar für die biologische und biomedizinische Forschung gelten.

    In der aktuellen Auswahlrunde wurde LPSN als eine von sechs Datenbanken anerkannt und gehört nun zu einem kleinen Kreis von weltweit 37 ELIXIR Core Data Resources. „LPSN ist eine maßgebliche Informationsquelle für die Nomenklatur von Prokaryonten und assoziierte Daten, unter anderem um den Überblick über die ständig vorgeschlagenen neuen Namen von Bakterien zu behalten" hebt PD Dr. Markus Göker hervor. Zusammen mit Dr. Heike M. Freese verantwortet der Bioinformatiker die Pflege und Weiterentwicklung von LPSN am Leibniz-Institut DSMZ.

    DSMZ Digital Diversity
    Die Datenbank LPSN ist Teil der DSMZ Digital Diversity-Plattform, einer integrierten Suite zehn wissenschaftlicher Datenbanken aus verschiedenen Fachgebieten. Die zur DSMZ Digital Diversity gehörenden Datenbanken BacDive, BRENDA und SILVA sind ebenfalls als ELIXIR Core Data Resource ausgezeichnet.

    DSMZ-Pressekontakt:
    PhDr. Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
    Tel.: 0531/2616-300
    E-Mail: press@dsmz.de

    Über das Leibniz-Institut DSMZ
    Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische Ressourcen (Bakterien, Archaeen, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 92.500 Bioressourcen und hat fast 230 Beschäftigte. www.dsmz.de

    Über die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Die Leibniz-Institute unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen, darunter 12.170 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei 2,3 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de


    Bilder

    Logo der Datenbank LPSN
    Logo der Datenbank LPSN

    Copyright: DSMZ


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie, Medizin, Meer / Klima, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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