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„Zwischen inneren Krisen und äußeren Erwartungen – Deutsch-französische Verantwortung für Europas Zukunft“ lautet der Titel des diesjährigen Europa-Podiums am Donnerstag, 29. Januar 2026, um 18.30 Uhr im Rathausfestsaal in Saarbrücken. Die Podiumsdiskussion mit Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Frankreich und einem weiteren europäischen Land findet jedes Jahr im Rahmen der deutsch-französischen Woche statt. Um Anmeldung bis zum 28. Januar wird gebeten.
In ihrer Rede zur Lage der EU 2025 rief Kommissionspräsidentin von der Leyen angesichts globaler Krisen zu europäischer Einigkeit auf. Europa müsse seine Werte, Demokratien und Freiheiten verteidigen – in einer Welt, in der viele einflussreiche Mächte gespalten sind oder sich feindselig gegenüberstehen. Dafür sei mehr Eigenverantwortung in Verteidigung, Technologie und Energie nötig. Doch politische Einigkeit fehlt: Diskussionen über den neuen Finanzrahmen, den Ukraine-Krieg, Handelsfragen, Migration und den Green Deal zeigen bisher wenig Einvernehmen. – Wie also kann Europa angesichts multipler Krisen handlungsfähig bleiben? Führt mehr Zusammenarbeit zur Lösung? Und wie kompromissbereit und einigungsfähig sind große Mitgliedstaaten wie Deutschland und Frankreich trotz eigener Herausforderungen?
Unter Moderation von Prof. Dr. Ulrich Brückner (Mitglied im Speakers-Pool Team EUROPE DIRECT der Europäischen Kommission) diskutieren zu diesem Thema Karoline Gil (Co-Vorsitzende des Regionalforums Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde), Prof. Dr. Nicolas Hubé (Professor und Leiter des Centre Interdisciplinaire d'Etudes et de la Recherche sur l'Allemagne CIERA, Université de Lorraine) und Prof. Dr. Joachim Schild (Professor für Politikwissenschaft/Vergleichende Regierungslehre, Universität Trier).
Zum Auftakt der Veranstaltung wird Uwe Conradt, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken, ein Grußwort halten.
Beim Europa-Podium werden aktuelle Fragestellungen des deutsch-französischen und europäischen Kontexts aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes, der ASKO Europa-Stiftung, der Europäischen Akademie Otzenhausen und dem EUROPE DIRECT Zentrum der Landeshauptstadt Saarbrücken; in Partnerschaft mit dem CEUS (Cluster für Europaforschung, Universität des Saarlandes), der Europäischen Bewegung Saarland, dem Goethe-Institut Nancy sowie dem Institut d’Études Françaises Saarbrücken.
Um Anmeldung bis zum 28. Januar 2026 wird gebeten: https://forms.office.com/e/qU5xr107tc
Europa-Podium:
Donnerstag, 29. Januar 2026, 18.30 Uhr; mit anschließendem Umtrunk
Festsaal Rathaus St. Johann, Rathausplatz 1, 66111 Saarbrücken
Weitere Informationen:
https://www.uni-saarland.de/einrichtung/frz/aktuell/europa-podium-2026-35861.htm...
Kontakt:
Dr. Judith Lamberty
Geschäftsführerin
Frankreichzentrum – Pôle France der Universität des Saarlandes
E-Mail: judith.lamberty@uni-saarland.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Politik
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Kooperationen
Deutsch

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