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Wissenschaft
Frankfurt am Main, 21. Januar 2026. Wissenschaftler*innen des PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung setzen sich derzeit intensiv mit den Folgen der US-amerikanischen Außenpolitik auseinander. Auf dem institutseigenen PRIF Blog legen sie Analysen zur aktuellen Weltlage vor. Der PRIF Blog bietet prägnante Einblicke in die laufenden Forschungen des Instituts zu Frieden, Sicherheit und internationaler Ordnung.
Im Mittelpunkt des PRIF Blog (https://blog.prif.org/) stehen derzeit die US-amerikanische Außenpolitik und ihre Folgen: Die Auswirkungen der US-Intervention in Venezuela für Lateinamerika diskutiert Jonas Wolff, PRIF-Vorstandsmitglied und Leiter des Programmbereichs „Innerstaatliche Konflikte“, gemeinsam mit Anika Oettler, Professorin an der Philipps-Universität Marburg, und Stefan Peters, Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Patrick Flamm, Senior Researcher und Leiter der Forschungsgruppe „Ökologie, Klima, und Konflikt“, legt Thesen zum Anspruch der USA auf Grönland vor. Er wägt die Bedingungen einer gesteigerten Präsenz europäischer Truppen in Grönland ab.
Thilo Marauhn, Professor für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen, geht der völkerrechtlichen Dimension der US-Intervention in Venezuela nach und benennt Handlungsoptionen der deutschen Bunderegierung.
Der Beitrag „The New US National Security Strategy: A Blog Analysis and Commentaries“ von Jonas J. Driedger, Caroline Fehl, Sascha Hach, Frank Kuhn, Simone Wisotzki, Jonas Wolff und Ilai Yaron Levy analysiert die Bedeutung der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA für die internationale Ordnung.
Der mehrsprachige PRIF Blog wird international rezipiert und gibt als Wissenschaftsblog prägnante Einblicke in die aktuelle praxisorientierte Forschungsarbeit des Instituts. Er kann kostenfrei abonniert werden (via https://blog.prif.org/) und wird per E-Mail verschickt.
Aktuelle Einschätzungen zur Weltlage geben die PRIF-Wissenschaftler*innen auch in den Medien: Nicole Deitelhoff tritt im Tagesspiegel dafür ein, dass EU und Bundesregierung nicht nur den USA gegenüber auf Einhaltung des Völkerrechts bestehen sollten. Stefan Kroll analysiert im WDR Donald Trumps Besuch beim Weltwirtschaftsforum als Möglichkeit des Vertrauensaufbaus. (Alle Medienbeiträge unter https://www.prif.org/presse.)
Über die Forschungsthemen und andere Aktivitäten des Instituts informiert fortlaufend der PRIF-Newsletter. Er kann direkt über die Institutswebsite (https://www.prif.org/newsletter#c4180) abonniert werden.
Pressekontakt
Dr. Ursula Grünenwald
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
presse@prif.org
T. +49 (0)69 959104-13, M. +49 (0)163 7818460
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Über das PRIF
Das PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung ist eines der führenden Friedensforschungsinstitute in Europa. Es wurde 1970 als eine vom Land Hessen und Bund geförderte Stiftung öffentlichen Rechts gegründet. Ziel des Instituts ist es, die Ursachen internationaler und innerstaatlicher Konflikte zu analysieren und Lösungen zu entwickeln. Das Institut ist in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsverbünden aktiv. Seit 2009 ist es Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
https://www.prif.org/ | Blog: http://blog.prif.org/
Unsere Informationen zum Datenschutz gem. Art. 13 DS-GVO i. V. m. HDSIG finden Sie unter https://www.prif.org/datenschutz.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
Gesellschaft, Politik
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch

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