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21.01.2026 15:59

„Forschungswerkstatt“: Förderung für Heidelberger Nachwuchswissenschaftlerin

Marietta Fuhrmann-Koch Kommunikation und Marketing
Universität Heidelberg

    Um eine innovative Forschungsidee zu einem langfristig angelegten Forschungsprojekt auszuarbeiten, erhält Charlotte Blattner, aktuell Doktorandin am Heidelberg Centrum für Ibero-Amerika-Studien (HCIAS) der Universität Heidelberg, eine Förderung der Baden-Württemberg Stiftung. Gefördert wird sie im Rahmen des im vergangenen Jahr erstmals ausgeschriebenen Programms „Die Forschungswerkstatt – Deine Idee für Morgen“, das junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den frühen Übergangsphasen ihrer akademischen Laufbahn unterstützen soll.

    Pressemitteilung
    Heidelberg, 21. Januar 2026

    „Forschungswerkstatt“: Förderung für Heidelberger Nachwuchswissenschaftlerin
    Charlotte Blattner kann mit Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung innovative Forschungsidee zu einem langfristig angelegten Vorhaben ausarbeiten

    Um eine innovative Forschungsidee zu einem langfristig angelegten Forschungsprojekt auszuarbeiten, erhält Charlotte Blattner, aktuell Doktorandin am Heidelberg Centrum für Ibero-Amerika-Studien (HCIAS) der Universität Heidelberg, eine Förderung der Baden-Württemberg Stiftung. Gefördert wird sie im Rahmen des im vergangenen Jahr erstmals ausgeschriebenen Programms „Die Forschungswerkstatt – Deine Idee für Morgen“, das junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den frühen Übergangsphasen ihrer akademischen Laufbahn unterstützen soll. Charlotte Blattner ist Mitglied des am HCIAS angesiedelten Observatory of Spanish in Europe (OSE). Dort will sie künftig die kommunikativen Sprachpraktiken des Spanischen im europäischen Migrationskontext untersuchen. Für die Ausarbeitung ihres Forschungsvorhabens erhält sie über einen Zeitraum von zwölf Monaten Fördermittel in Höhe von rund 100.000 Euro.

    In ihrer Dissertation befasst sich Charlotte Blattner mit dem sprachlichen Erbe von Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland: Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Rolle die Familie als Zentrum der Sprachsozialisation in der intergenerationellen Weitergabe von Sprache spielt. Sprechen Kinder und weitere Nachkommen die Herkunftssprache ihrer Eltern oder Großeltern noch aktiv oder beherrschen sie diese – wenn überhaupt – nur noch passiv? Die Dynamiken von Mehrsprachigkeit in Zusammenhang mit Migration und Integration hat Charlotte Blattner für die Herkunftssprache Spanisch untersucht. Die Forschungsergebnisse aus ihrer soziolinguistischen Doktorarbeit sollen den Ausgangspunkt bilden für ihr Postdoktorandenprojekt, in dem sie die Sprachpraxis von spanischsprachigen Einwandererfamilien im gesamteuropäischen Kontext untersuchen will. Im Mittelpunkt stehen dabei die demographischen, sozialen und sprachlichen Dynamiken, die die Identität der Nachkommen von Familien mit Migrationshintergrund auf der Ebene der Sprache ebenso wie auch kulturell prägen.

    Charlotte Blattner studierte Übersetzungswissenschaft mit den Sprachen Deutsch, Spanisch und Französisch an der Universität Heidelberg und verbrachte mehrere akademische Aufenthalte in Spanien. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Heidelberg Centrum für Ibero-Amerika-Studien und lehrt am Institut für Übersetzen und Dolmetschen. Am OSE ist sie in ein internationales Forschungsprojekt zum Spanischen in Europa und der demographischen Entwicklung seiner Sprecherinnen und Sprecher eingebunden. Sie war Stipendiatin der baden-württembergischen Landesgraduiertenförderung und wird aktuell von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Ihre Promotion im Rahmen des HCIAS-Doktorandenprogramms wird Charlotte Blattner in Kürze abschließen, um dann mit Förderung der Baden-Württemberg Stiftung ihr Forschungsprojekt „Kommunikative Sprachpraktiken des Spanischen im europäischen Migrationskontext“ auszuarbeiten. Das Vorhaben soll so weit entwickelt werden, dass dafür Drittmittel bei nationalen oder internationalen Fördergebern eingeworben werden können.

    Mit der „Forschungswerkstatt“ will die Baden-Württemberg Stiftung Freiräume schaffen für die wissenschaftliche Kreativität von Forscherinnen und Forschern in frühen Karrierestufen und zugleich die Unabhängigkeit und Sicherheit junger Wissenschaftler fördern.

    Kontakt:
    Universität Heidelberg
    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


    Weitere Informationen:

    https://www.hcias.uni-heidelberg.de/de/ueber-uns/personen-a-z/charlotte-blattner – Charlotte Blattner
    https://www.bwstiftung.de – Baden-Württemberg Stiftung


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft, Sprache / Literatur
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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