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Wissenschaft
Die Rektorin der Uni Bremen, Jutta Günther, hat beim Neujahrsempfang der „unifreunde“ im Bremer Rathaus die Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit den Partneruniversitäten in Oldenburg und Groningen unterstrichen. Sie begrüßte 19 neu an die Universität Bremen berufene Professor:innen. Rund 240 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft kamen am Mittwoch in der Oberen Rathaushalle zusammen.
„Mit der Universität Oldenburg sind wir in der Northwest Alliance eng verbunden. In unserem gemeinsamen Verbundantrag auf die Auszeichnung als Exzellenzuniversität ist die Universität Groningen unsere strategische Partnerin – es war großartig, heute Abend zusammen in ein spannendes Jahr zu starten“, so die Rektorin der Uni Bremen, Professorin Jutta Günther.
Bürgermeister Bovenschulte: Uni leistet herausragende Arbeit
Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte hob in seiner Begrüßung besonders zwei Entwicklungen hervor, die aus seiner Sicht beispielhaft für die wissenschaftliche Exzellenz und strategische Ausrichtung der Uni Bremen stehen: „Zum einen, dass die Universität im vergangenen Jahr mit ‚Ozeanboden‘ und ‚Marsperspektive‘ zwei Exzellenzcluster eingeworben hat und auf dem besten Wege zur Exzellenzuniversität ist. Zum anderen, dass im Sommer mit der ‚International Joint Conference on Artificial Intelligence‘ eine der wichtigsten KI-Konferenzen nach Bremen kommt. Beides zeigt deutlich: Unsere Uni, die Beschäftigten dort und die Studierenden leisten eine herausragende Arbeit. Ich danke allen, die sich kontinuierlich für Forschung und Lehre in Bremen stark machen. Allen voran den unifreunden.“
Auch Karolina Kumar, Staatsrätin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, unterstrich die wissenschaftspolitische Bedeutung der Universität Bremen und betonte zugleich ihre internationale Ausstrahlungskraft: „Wir unterstützen die Universität Bremen darin, in Kooperation mit der Universität Oldenburg Exzellenzuniversität zu werden. Wissenschaft und Hochschulen haben für Bremen einen hohen Wert und eine starke internationale Strahlkraft: Sie stehen für Fortschritt, ziehen Studierende und Forschende aus dem In- und Ausland an und stärken den Standort nachhaltig. Gerade in Zeiten, in denen Wissenschaft und Demokratie weltweit unter Druck stehen, etwa durch Autoritarismus, Desinformation und Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit, ist eine enge Zusammenarbeit wichtiger denn je.“
Präsident Bruder: Forschung auf Spitzenniveau in Bremen und Oldenburg
Der Präsident der Uni Oldenburg, Professor Ralph Bruder, sagte mit Blick auf die Kooperation mit der Uni Bremen: „Als vergleichsweise junge Hochschulen haben sich die Universitäten Oldenburg und Bremen bemerkenswert entwickelt und zählen nur rund 50 Jahre nach ihrer Gründung zu den forschungsstärksten Universitäten bundesweit – insbesondere gemessen an ihrer Größe. An unseren Standorten gibt es insgesamt vier Exzellenzcluster, also Forschung auf absolutem Spitzenniveau. Das spiegelt unsere Forschungsstärke wider, mit der wir ganz unterschiedlichen, sehr komplexen und interdisziplinären Herausforderungen unserer Welt begegnen.“
Im Mittelpunkt stand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wissenschaft im Aufbruch“ mit internationaler Perspektive: Neben Jutta Günther diskutierten Karolina Kumar, Staatsrätin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Professor Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, Professor Jouke de Vries, Präsident der Reichsuniversität Groningen, sowie Dr. Serguei Kouzmine, Präsident der Constructor University. Moderiert wurde die englischsprachige Runde von Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda.
Die Northwest Alliance verbindet die Universitäten Bremen und Oldenburg mit dem Ziel, exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden und innovative Lösungen für regionale wie globale Herausforderungen zu entwickeln. Eine zentrale Rolle spielen dabei die zahlreichen wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Einrichtungen in der Region, mit denen beide Universitäten eng kooperieren, ebenso wie das Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK). Die Northwest Alliance versteht sich als Teil der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft, insbesondere in enger Partnerschaft mit der Rijksuniversiteit Groningen in den Niederlanden. Als Northwest Alliance bewerben sich die Unis Bremen und Oldenburg im Verbund in der zweiten Förderlinie Exzellenzuniversitäten.
19 neue Professorinnen und Professoren begrüßt
Begrüßt wurden beim Neujahrsempfang auch die 19 neuberufenen Professor:innen der Universität Bremen sowie die fünf neuberufenen Professor:innen der Constructor University. Jutta Günther: „Ich freue mich riesig, dass wir heute unsere neuberufenen Professorinnen und Professoren im feierlichen Rahmen willkommen heißen durften. Wir freuen uns und sind stolz darauf, Sie alle in die Universitätsgemeinschaft aufzunehmen.“
Der traditionelle Neujahrsempfang für die Universität Bremen und die Constructor University wird von den „unifreunden“ ausgerichtet. Der Verein hat das Ziel, die Wissenschaft zu fördern.
Jan-Martin Wiarda, Dr. Serguei Kouzmine, Professor Jouke de Vries, Professorin Jutta Günther, Profes ...
Quelle: Leona Hofmann
Copyright: Universität Bremen / Leona Hofmann
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
fachunabhängig
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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