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Prof. Dr. Julia Tjus, Professorin für Theoretische Physik an der Ruhr-Universität Bochum und Associated Principal Investigator am Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz, wurde als internationales Mitglied in die Royal Swedish Academy of Sciences berufen. Die auf Lebenszeit vergebene Mitgliedschaft zählt zu den höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen weltweit und würdigt ihre international anerkannte Forschung an der Schnittstelle von Astroteilchenphysik und KI.
Die renommierte Royal Swedish Academy of Sciences hat Prof. Dr. Julia Tjus benannt. Julia Tjus ist Professorin für Theoretische Physik IV – Plasma-Astroteilchenphysik an der Ruhr-Universität Bochum und Associated Principal Investigator am Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. Die Wahl in die Royal Swedish Academy of Sciences zählt zu den höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen weltweit. Die Mitgliedschaft wird auf Lebenszeit vergeben; neue Plätze werden ausschließlich dann besetzt, wenn bestehende Sitze frei werden. Die Royal Swedish Academy of Sciences spielt als unabhängige wissenschaftliche Akademie eine zentrale Rolle im internationalen Wissenschaftsbetrieb, etwa durch ihre Mitverantwortung für die Nobelpreise in Physik und Chemie. Sie würdigt wissenschaftliche Exzellenz ebenso wie nachhaltige Beiträge zur internationalen Forschungsgemeinschaft.
Wissenschaftliche Exzellenz an der Schnittstelle von Physik und KI
Julia Tjus gehört zu den international führenden Wissenschaftlerinnen im Bereich der theoretischen Astroteilchen- und Plasmaphysik. An der Ruhr-Universität Bochum leitet sie seit vielen Jahren den Lehrstuhl für Theoretische Physik IV und ist zudem Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB 1491 „Cosmic Interacting Matters – From Source to Signal“ (SFB 1491 Cosmic Interacting Matters).
Als Associated Principal Investigator am Lamarr-Institut bringt Julia Tjus ihre Expertise gezielt an der Schnittstelle von physikalischer Grundlagenforschung und Künstlicher Intelligenz ein. Im Fokus stehen dabei simulationsbasierte KI-Ansätze, mit denen komplexe astrophysikalische Prozesse modelliert und große, heterogene Datensätze aus der sogenannten Multi-Messenger-Astrophysik analysiert werden können. Diese Arbeiten tragen dazu bei, physikalisch fundierte Modelle mit modernen Methoden des maschinellen Lernens zu verknüpfen.
Wir gratulieren Prof. Dr. Julia Tjus herzlich zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung. Eine Würdigung, die weit über nationale Grenzen hinausstrahlt und die Bedeutung exzellenter Grundlagenforschung in einem vernetzten Wissenschaftssystem betont.
Caroline Winter (Pressereferentin)
Lamarr-Institut für Maschninelles Lernen und Künstliche Intelligenz
caroline.winter@uni-bonn.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Informationstechnik, Physik / Astronomie
überregional
Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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