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Wissenschaft
Das neue „Fab U Lab“ am Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik der Hochschule Darmstadt (h_da) simuliert auf rund 60 Quadratmetern ein Produktionsunternehmen im Miniaturformat. Studierende durchlaufen in der Lernfabrik typische Prozessschritte von der Konstruktion bis zur Produktion. Neben dem physischen Prozess liegt ein besonderer Schwerpunkt der Lernfabrik auf dem Einsatz digitaler Werkzeuge in einem modernen Arbeitsumfeld. Das Fab U Lab möchte sich künftig verstärkt auch an Schülerinnen und Schüler richten. Ein erster Schritt ist eine Kinderjury, die entstandene Produkte bewertet.
Kernnutzer des Fab U Labs sind allerdings Studierende. Sie bearbeiten in Kleingruppen Projekte mit anwendungsorientierten Aufgabenstellungen und wenden somit die Methoden aus ihrem Studium praxisnah an. „Hierbei arbeiten sie in einer realen, modernen Produktionsumgebung, konstruieren und produzieren eigene Produkte und bekommen so Einblicke in industrielle Fabrikabläufe von der Planung bis zur Fertigung“, sagt Laborleiterin Prof. Dr. Marina Dervisopoulos.
Die Studierenden präsentieren ihre Produktideen zunächst vor einer fiktiven Unternehmensleitung und erstellen nach der Freigabe einen digitalen Zwilling des vorgesehenen Produktes. Hierbei simulieren sie wie in der Industrie den Produktionsprozess, um die Machbarkeit zu testen und Risiken zu erkennen. Ist das Produkt fehlerfrei, beginnt der eigentliche Herstellungsprozess: Im Fab U Lab stehen verschiedene Maschinen zur Verfügung, darunter eine Säge, eine Fräsmaschine sowie ein 3D-Drucker. Darüber hinaus unter-stützt ein autonomer Roboter beim Teiletransport. Auch Montage, Qualitätssicherung und Warenausgang sind Teil der Lernfabrik.
In regelmäßigen Abständen wird eine Kinderjury im Fab U Lab tagen, um die entstandenen Produkte zu bewerten. Die Kinder im Alter von 6-12 Jahren sollen hierbei frühzeitig industrielle Prozesse und das anwendungsorientierte Ingenieurs-Studium an der h_da kennenlernen. Angestrebt werden darüber hinaus Kooperationen mit Schulen in Darmstadt und näherem Umfeld, für deren Schülerinnen und Schüler in der neuen Lernfabrik etwa auch Workshops durchgeführt werden könnten. Das Fab U Lab steht zudem auch Studierenden anderer Fachbereiche der h_da offen.
Hochschule Darmstadt (h_da)
Die Hochschule Darmstadt (h_da) ist eine der größten deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs). Sie bietet ihren aktuell 14.000 Studierenden ein praxisnahes und anwendungsorientiertes Studium in den Bereichen MINT, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Architektur, Medien und Design. Viele Projekte und Inhalte in Studium, Forschung und gesellschaftlichem Transfer beschäftigen sich mit den Zukunftsthemen Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Digitalisierung. Die h_da betreibt ein eigenes Promotionszentrum Nachhaltigkeitswissenschaften und vergibt als erste und einzige deutsche Hochschule den akademischen Grad eines Doktors der Nachhaltigkeitswissenschaften. Visionär ist die europäische Hochschulallianz „European University of Technology (EUT+)“, der die h_da angehört: Gemeinsam mit acht weiteren Hochschulpartnern und gefördert von der EU-Kommission möchte die h_da zu einem neuen Hochschultyp zusammenwachsen – zur „Europäischen Universität“.
Website h_da: https://h-da.de
Website EUT+: https://www.univ-tech.eu
Fachliche Ansprechpartnerin für die Medien
Hochschule Darmstadt
Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik
Prof. Dr. Marina Dervisopoulos
Schöfferstraße 3 – 64295 Darmstadt
Tel +49 6151 – 533 68524
Mail marina.dervisopoulos@h-da.de
Sie leiten das neue "Fab U Lab": Prof. Dr. Marina Dervisopoulos (Mitte), Prof. Dr. Sven Bechtloff (l ...
Quelle: Samira Schulz
Copyright: h_da/Samira Schulz
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften
überregional
Schule und Wissenschaft, Studium und Lehre
Deutsch

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