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Wissenschaft
SAFEPol (Sichere und Automatisierte Freigabe von Einsatzrouten für die Polizei) ist der Titel des Forschungsprojektes, das am 01. Januar 2026 gestartet ist. Beteiligt sind das Polizeitechnischen Institut (PTI) der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol), weitere Hochschulen, Industriepartner, die Polizei NRW und die Stadt Oberhausen.
Das Projekt SAFEPol verbindet moderne Verkehrstechnologie mit intelligenten Datenplattformen, um Einsatzfahrten von Polizei und Rettungsdiensten sicherer und schneller zu machen.
Das Projekt SAFEPol wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.
Ziel und Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung einer digitalen Plattform-Technologie kombiniert mit KI-basierter Verkehrserfassung und -analyse. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung einer zentralen Softwarelösung, die aktuelle Verkehrsdaten und Positionsinformationen der Einsatzkräfte erfasst und z.B. die Steuerung der Lichtsignalanlagen dynamisch anpasst.
Einsatzfahrzeuge können damit - zusätzlich zu den akustischen und optischen Sonderzeichen - den Einsatzort schneller und sicherer erreichen. Durch die Softwarelösungen sollen Unfälle mit Verkehrsteilnehmenden bei Fahrten mit Sonder- und Wegrechten deutlich reduziert werden.
Im Rahmen des Projekts werden Einsatzfahrten der Polizei im Testgebiet der Stadt Oberhausen analysiert, so dass ideale Einsatzrouten entwickelt und Gefahrenpotenziale reduziert werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen auf andere Städte und Regionen übertragbar sein. Neben der Polizei können Rettungsdienste und auch der öffentliche Nahverkehr von den Ergebnissen des Projekts profitieren.
Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und endet am 31.12.2028.
Prof. Dr. Wilfried Honekamp wilfried.hoenkamp@dhpol.de
https://www.dhpol.de/microsite/pti/projekte/SAFEPol.php
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
Verkehr / Transport
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch

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