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28.01.2026 16:40

Eröffnung der Abschlussausstellung „after movement, after matter“

Nadine Kaminski Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

    Am 27. Januar 2026 eröffnete an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) die diesjährige Abschlussausstellung des internationalen Residenz-Stipendienprogramms Braunschweig Projects. Unter dem Titel „after movement, after matter“ präsentieren die sieben internationalen Künsteler*innen des Jahrgangs 2025/26 ihre vielschichtigen Arbeiten in der Montagehalle der HBK Braunschweig. Die Ausstellung ist bis zum 13. Februar 2026 zu sehen.

    Mit der Ausstellung findet bereits zum 14. Mal der Abschluss des renommierten Förderprogramms statt, das seit 2011 jährlich internationale Künstler*innen an die HBK Braunschweig einlädt. Der Ausstellungstitel „after movement, after matter“ führt in eine Situation des Danach – zurück zu einem vorausgegangenen Geschehen. Die damit verbundene Vorstellung eines Erliegens von Bewegung oder einer endenden Bedeutung bringt Begriffe wie Nachlass oder Nachleben ins Spiel, die zugleich Fragen nach Verantwortung und Handlungsfähigkeit aufwerfen. Diese Fragen werden in der Ausstellung in einer Vielzahl künstlerischer Positionen verhandelt. Die Arbeiten der Stipendiat*innen geben Einblick in individuelle künstlerische Prozesse, thematische Recherchen und mediale Zugänge, die während des Aufenthalts an der HBK Braunschweig entwickelt wurden. Das Ergebnis zeigt die Bandbreite dessen, was künstlerisches Arbeiten in diesem internationalen Kontext leisten kann.

    Das Braunschweig Projects-Programm ermöglicht jedes Jahr sieben internationalen Künstler*innen – fünf aus der Bildenden Kunst und zwei aus dem Bereich der Klangkunst – einen zwölfmonatigen Arbeits- und Forschungsaufenthalt an der Hochschule. Über die finanzielle Unterstützung hinaus bietet das Programm ideale Rahmenbedingungen für ein konzentriertes künstlerisches Arbeiten: Die Stipendiat*innen können sich intensiv mit Lehrenden und Studierenden austauschen, die Ateliers und Werkstätten der Hochschule nutzen und darüber hinaus die regionale Kunst- und Kulturlandschaft kennenlernen.

    „Insgesamt wird mit dem Stipendienprogramm eine einzigartige Konstellation des internationalen, künstlerischen Austauschs an einer Kunsthochschule geschaffen. Durch Ihre künstlerische Arbeit bereichern die Stipendiat*innen unsere Hochschule und die Stadt um Ihre Perspektiven“, betont HBK-Präsidentin Prof. Dr. Ana Dimke.

    Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung sprach zudem Prof. Dr. Joachim Schachtner, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Er würdigte das vom Ministerium geförderte Programm mit überaus lobenden Worten und hob die Bedeutung der langfristigen und nachhaltigen Förderung hervor. Diese trage maßgeblich zur internationalen Ausstrahlung der Hochschule bei und vertiefe zugleich die Verbindungen zwischen Hochschule und Ministerium.

    Begleitprogramm zur Ausstellung
    Dienstag, 3. Februar, 17 Uhr: Führung mit der Kuratorin und den Künstler*innen

    Dienstag, 10. Februar, 17 Uhr: Führung mit der Kuratorin
    Im Anschluss um 18 Uhr: Lecture „Violent Forms“ (60 min) von leo im White Cube (Geb. 18)

    Mittwoch, 11. Februar, 15 Uhr: Gespräch mit leo, Hsin-Yu Chen und Abri de Swardt, moderiert von Bhavisha Panchia

    Freitag, 13. Februar, 17 Uhr: Führung mit der Kuratorin und den Künstler*innen



    Ausstellungsort: HBK Braunschweig, Montagehalle, Broitzemer Str. 221, 38118 Braunschweig

    Ausstellungslaufzeit: 28. Januar – 13. Februar 2026

    Öffnungszeiten: Mo – Fr 13 – 18 Uhr
    Sonderöffnungszeit am 4. Februar 2026 (Studieninformationstag) 10 – 18 Uhr

    Eintritt frei


    Originalpublikation:

    https://www.hbk-bs.de/aktuelles/news-pressemitteilungen/news-detailseite/eroeffn...


    Weitere Informationen:

    https://www.hbk-bs.de/hochschule/stipendienprogramme/braunschweig-projects/


    Bilder

    Die Stipendiat*innen (v.l.n.r.): leo, Hyunju Oh, Abri de Swardt, Bhavisha Panchia, Alifiyah Imani, Hsin-Yu Chen, Grayson Earle und Clara Ianni.
    Die Stipendiat*innen (v.l.n.r.): leo, Hyunju Oh, Abri de Swardt, Bhavisha Panchia, Alifiyah Imani, H ...
    Quelle: HBK Braunschweig
    Copyright: HBK Braunschweig

    Die Arbeit "Tumbatāra" von Alifiyah Imani.
    Die Arbeit "Tumbatāra" von Alifiyah Imani.
    Quelle: HBK Braunschweig
    Copyright: HBK Braunschweig


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Kunst / Design, Musik / Theater, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Studium und Lehre, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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