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Mit dem Projekt „MINT für mich – entdecken – gestalten – den eigenen Weg gehen“ startet die Universität Koblenz ein innovatives Förderprogramm für Schülerinnen an zwei Kooperationsschulen in der Region. Das Vorhaben konnte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren der Klaus Tschira Stiftung durchsetzen und wird über drei Jahre gefördert. Ziel ist es, Mädchen frühzeitig für MINT-Themen zu begeistern und konkrete berufliche Perspektiven aufzuzeigen.
Die Universität Koblenz setzt ein starkes Zeichen für die Förderung von Mädchen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik): Mit dem Projekt „MINT für mich – entdecken – gestalten – den eigenen Weg gehen“ wird ein innovatives Förderkonzept an zwei Kooperationsschulen umgesetzt. Nach erfolgreicher Bewerbung in einem mehrstufigen Auswahlverfahren stellt die Klaus Tschira Stiftung aus Heidelberg die finanzielle Förderung für die gesamte dreijährige Projektlaufzeit bereit.
Kooperationspartner sind die Realschule plus St. Thomas Andernach sowie die Integrierte Gesamtschule Johanna Loewenherz Neuwied. Beide Schulen sind Teil des Netzwerks Campus-Schulen und bereits Kooperationsschulen des Ada-Lovelace-Projekts. Gemeinsam mit der Projektverantwortlichen Prof. Dr. Nadine Dittert, Inhaberin der Stiftungsprofessur der Carl-Zeiss-Stiftung für Informatik und ihre Didaktik, und Projektleiterin Ruth Sandforth wurde das MINT-Förderkonzept erstellt.
Das Angebot richtet sich an Schülerinnen ab der Klassenstufe 6, die ihre Schullaufbahn voraussichtlich mit der Berufsreife oder dem Realschulabschluss beenden werden. Ziel ist es, das Interesse und Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen im Umgang mit MINT-Themen zu stärken und realistische, greifbare Berufsoptionen aufzuzeigen. Die Teilnehmerinnen werden über einen Zeitraum von drei Jahren begleitet.
Der Name des Projekts ist hierbei Programm, wie Nadine Dittert erläutert: „In den Auftaktworkshops haben die Mädchen bereits die ersten Schritte in die Programmierung gewagt und mit kleinen Robotern gearbeitet. Unser Anspruch ist es, die Schülerinnen auch abstrakte Inhalte so ansprechend entdecken zu lassen, dass sie über das Tun zu Gestalterinnen werden und eigene, kreative Wege entwickeln können.“
Praxisnahe Angebote und starke Vorbilder
Zum Programm gehören Arbeitsgemeinschaften, Workshops, begleitete Praktika, Berufsinformationsveranstaltungen sowie Betriebshospitationen. In den AGs werden die Schülerinnen von Mentorinnen begleitet – Studentinnen aus MINT-Studiengängen, die als authentische Vorbilder fungieren. So sollen Hemmschwellen abgebaut und individuelle Stärken gezielt gefördert werden. Die Schülerinnen können zudem selbst entscheiden, welche MINT-Themen sie vertiefen und welche Berufsfelder sie praktisch kennenlernen möchten.
Besonders engagierte Schülerinnen werden zu MINT-Lotsinnen ausgebildet. Sie sollen in ihrer Schule jüngere Mädchen für MINT-Themen begeistern und so eine nachhaltige Wirkung des Projekts sicherstellen.
Wissenschaftliche Begleitung und Wirkungsmessung
Die Arbeitsgruppe Informatik und ihre Didaktik begleitet das Projekt im Sinne einer Qualitätssicherung und untersucht, inwiefern die monoedukativen Angebote die Berufsorientierung der Schülerinnen beeinflussen. Die Ergebnisse sollen wichtige Impulse für die Förderung von Mädchen im Sinne einer praktischen Berufsorientierung liefern.
Über das Tun zu Gestalterinnen werden: MINT-Workshop für Mädchen.
Quelle: Universität Koblenz
Copyright: Foto: Universität Koblenz
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, jedermann
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Schule und Wissenschaft
Deutsch

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