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Die Universität Koblenz und die Debeka bauen ihre Zusammenarbeit aus: Mit einer erstmals dual angelegten Promotionsstelle im Bereich „Data Intelligence“ erforschen sie gemeinsam die Sicherheit und Zuverlässigkeit Künstlicher Intelligenz. Im Fokus stehen insbesondere Large-Language-Modelle und deren verantwortungsvoller Einsatz im Finanz- und Versicherungssektor.
Die Universität Koblenz und die Debeka bauen ihre langjährige Zusammenarbeit weiter aus und heben sie auf eine neue Stufe: Mit dem gemeinsamen Promotionsprojekt im Bereich „Data Intelligence“ starten beide Partner erstmals eine dual angelegte Doktorandenstelle. Ziel ist die Erforschung von Zuverlässigkeit, Sicherheit und Resilienz Künstlicher Intelligenz – insbesondere von Large-Language-Modellen (LLM) – mit Blick auf Anwendungen im Finanz- und Versicherungssektor.
Die Promotion beginnt am 1. März 2026 und ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Sie verbindet wissenschaftliche Forschung an der Universität Koblenz mit praxisnaher Arbeit bei der Debeka. Das Promotionsprojekt wird vollständig durch die Debeka gefördert und zeichnet sich durch seinen engen Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmenspraxis aus.
Unterzeichnet wurde der Kooperationsvertrag von den Debeka-IT-Vorständen Laura Müller und Dr. Normann Pankratz sowie von Prof. Dr. Stefan Wehner, Präsident der Universität Koblenz, und Prof. Dr. Andreas Mauthe, Projektleiter und Dekan des Fachbereichs Informatik an der Universität Koblenz.
Die Kooperation knüpft an eine bereits mehrjährige erfolgreiche Zusammenarbeit an. In den vergangenen Jahren entstanden mehrere gemeinsame Bachelor- und Masterarbeiten sowie wissenschaftliche Publikationen. Eine der Abschlussarbeiten wurde zudem mit dem Preis für die beste Abschlussarbeit der Industrie- und Handelskammer Koblenz ausgezeichnet. Inhaltlich liegt der Fokus der Zusammenarbeit auf den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz in der Finanz- und Versicherungsbranche.
„Mit dieser Kooperation geben wir unserer Zusammenarbeit mit der Debeka eine neue, fundierte Basis, in der wissenschaftliche Exzellenz und wirtschaftliche Relevanz eine echte Symbiose eingehen – gerade in der sich rasant entwickelnden KI-Domäne“, erklärt Prof. Dr. Andreas Mauthe.
Mit dem gemeinsamen Promotionsprojekt stärken beide Partner ihre Kompetenzen im Bereich Data Intelligence und schaffen ein innovatives Format der Zusammenarbeit zwischen Universität und Wirtschaft. Ziel ist es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in praxisrelevante Anwendungen zu überführen und zugleich einen Beitrag zur sicheren und verantwortungsvollen Nutzung von KI-Systemen zu leisten.
Mit einem gemeinsamen Promotionsprojekt im Bereich „Data Intelligence“ starten die Universität Koble ...
Quelle: Andreas Hammer
Copyright: Foto: Andreas Hammer
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, jedermann
Informationstechnik
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
Deutsch

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