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Wissenschaft
Der Preis würdigt herausragende Projekte und projektverantwortliche Personen von Organisationen, die zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in ressourcenarmen Ländern beitragen. Er ist mit 250.000 Euro dotiert und honoriert dieses Jahr Projekte zum Thema „Menschen mit Behinderung“.
Zu den Menschen mit Behinderungen zählen Menschen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können. Menschen mit Behinderungen erleben vielfältige, häufig körperliche, aber auch soziale und berufliche Herausforderungen. Viele Menschen mit Behinderungen müssen mit Stigmatisierung und Vorurteilen kämpfen, bei nicht wenigen führen diese schließlich zu einem Leben in Isolation.
Das vorgeschlagene Projekt soll kosteneffizient und in vorhandene Gesundheitsstrukturen eingebunden sein, so dass es vom staatlichen System in seinem Konzept übernommen werden kann. Es soll beispielhaft zeigen, wie Menschen mit Behinderung in das staatliche Gesundheitssystem integriert werden können, etwa durch medizinische Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen oder präventive und kurative medizinische Dienste. Hervorzuheben sind Konzepte, die länderübergreifend angewendet werden können, wie einheitliche Richtlinien zu Inklusion oder gemeindenahe Reha-Programme.
Ermuntert werden Bewerbungen mit erfolgreichen, partnerschaftlichen Projekten in OECD DAC gelisteten und politisch stabilen Ländern. Neben der hohen Qualität und Innovation des Projektes wird auch eine besondere Leistung und Persönlichkeit der projektverantwortlichen Person ausgezeichnet. Das vorgeschlagene Projekt sollte von oder mit lokalen Partnern und Partnerinnen durchgeführt werden und als Vorbild für Projekte in diesem Bereich dienen.
Bitte beachten Sie die Hinweise zur Antragstellung. Bewerbungsschluss ist der 15. März 2026.
Die Preisverleihung findet am 1. Oktober 2026 in Berlin statt.
Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) – Forschung fördern. Menschen helfen.
Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt humanitäre Projekte. Bis heute hat sie rund 2.800 Projekte gefördert. Mit einem jährlichen Fördervolumen von aktuell rund 60 Millionen Euro ist sie die größte Medizin fördernde Stiftung Deutschlands. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ekfs.de
Pressekontakt
Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Bianka Jerke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: + 49 6172 8975-24
E-Mail: b.jerke@ekfs.de
Dr. Judith von Heusinger
medizinische Entwicklungszusammenarbeit
j.heusinger@ekfs.de
+49 (0)6172 8975-17
https://ekfs.de/aktuelles/ausschreibungen/else-kroener-fresenius-preis-fuer-medi...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
Medizin
überregional
Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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