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Wissenschaft
Die Würzburger Jura-Professorin Eva-Maria Kieninger ist vom Bundespräsidenten als neues Mitglied in den Wissenschaftsrat berufen worden.
Der Wissenschaftsrat berät die Regierungen des Bundes und der Länder in allen Fragen zur Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und der Hochschulen. Er verfolgt das Ziel, in Deutschland ein leistungsstarkes Wissenschaftssystem zu ermöglichen, das vielfältig miteinander vernetzt ist und in die Gesellschaft hineinwirkt.
Zum 1. Februar 2026 hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vier neue Mitglieder in den Wissenschaftsrat berufen. Darunter ist auch Jura-Professorin Eva-Maria Kieininger von der Universität Würzburg.
Leiterin eines Lehrstuhls an der Jura-Fakultät
Die Rechtswissenschaftlerin leitet an der JMU seit 2001 den Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Privatrecht sowie Internationales Privatrecht. Zu ihren aktuellen Arbeitsschwerpunkten gehören Wirtschaftsrecht und Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimahaftung sowie menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in Lieferketten.
„Ich hatte in der vergangenen Woche bereits Gelegenheit, als Gast an der Wintersitzung des Wissenschaftsrates teilzunehmen. Ich bin beeindruckt von der Arbeit und begeistert von der herzlichen, offenen Atmosphäre“, sagt die Juristin.
Die Würzburger Professorin hat weitere ehrenvolle Positionen inne. Sie ist unter anderem Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Akademia Europaea, des Deutschen Rates für Internationales Privatrecht, der International Academy of Comparative Law und des Rats der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht.
Die wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrates
Der wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats wird Eva-Maria Kieninger nun drei Jahre lang angehören – mit der Möglichkeit der Verlängerung um drei weitere Jahre. Das Gremium hat 32 Mitglieder, die sich durch wissenschaftliche Exzellenz sowie durch wissenschaftspolitische Kompetenz und Erfahrung auszeichnen. Sie sollen bei ihrer Tätigkeit im Wissenschaftsrat weder die Interessen ihrer Fächer noch die einer bestimmten Institution vertreten.
Der Bundespräsident beruft 24 Mitglieder der Kommission auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft. Zudem schlagen die Bundesregierung und die Landesregierungen gemeinsam acht weitere Persönlichkeiten für die Kommission vor.
Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger, eva-maria.kieninger@uni-wuerzburg.de
https://www.jura.uni-wuerzburg.de/lehrstuehle/kieninger/ Lehrstuhl-Webseite Eva-Maria Kieninger
Die Würzburger Jura-Professorin Eva-Maria Kieninger.
Quelle: Oliver Weber
Copyright: Eva-Maria Kieninger
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
fachunabhängig
überregional
Personalia
Deutsch

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