idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
03.02.2026 09:59

Naturwissenschaftler als bildende Künstler

Liane Schröder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe

    Die Ausstellung „Naturwissenschaftler als bildende Künstler“ (Arbeitstitel: „Doppelbegabungen“) im Archiv der Universität Leipzig zeigt bis zum 28. April 2026 Exponate aus dem wissenschaftlichen und künstlerischen Schaffen von fünf Naturwissenschaftlern: Wilhelm Ostwald, Ernst Haeckel, Hermann Tröger, Karl Kautsky und Arndt Simon.

    Die Kuratoren der Ausstellung sind Dr. Wolfgang Hönle (ehemals tätig am Max-Planck-Institut (MPI) für Festkörperforschung, Stuttgart und am MPI für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden) und Prof. em. Lothar Beyer von der Universität Leipzig.

    Wissenschaftliche Akribie und eine exzellente Beobachtungsgabe zeichnen die fünf vorgestellten Naturwissenschaftler aus. Diese Fähigkeiten spiegeln sich nicht nur in ihrem wissenschaftlichen Wirken wider, sondern zeigen sich auch auf einem künstlerischen Gebiet, das diese Männer für sich entdeckten. In der Ausstellung werden daher neben Exponaten aus ihrem wissenschaftlichen Wirken – darunter ein bei den Recherchen zu dieser Ausstellung neu entdecktes und sehr gut erhaltenes Exemplar des Ostwald’schen Farbdoppelkegels – auch ihre Kunstwerke gezeigt. Vier von ihnen (Ostwald, Haeckel, Tröger und Kautsky) widmeten sich der Malerei, weshalb Bilder, Aquarelle und Zeichnungen von ihnen zu sehen sind. Prof. Dr. Arndt Simon, emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart und einziger noch lebender Wissenschaftler aus dieser Riege, betätigte sich als Uhrenrestaurator. Zwei aufwendig restaurierte und wertvolle Standuhren ergänzen daher die Ausstellung neben der 1970 patentierten Simon-Guinier-Kamera für Röntgenpulveraufnahmen bei sehr tiefen und hohen Temparaturen.

    Die Ausstellung, die von der Wolfang Johannes Hönle Stiftung „Chemie und Kunst“ (https://www.gdch.de/gdch/stiftungen/wolfgang-j-hoenle-stiftung.html) mitfinanziert wurde, ist bis zum 28.04.2026 im dritten Stock des Universitätsarchivs Leipzig zu sehen. Es ist von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 15:00 Uhr geöffnet. Das Archiv befindet sich in der Prager Straße 6 (Eingang Hinterhof), ca. 10 Gehminuten vom Leipziger Hauptbahnhof entfernt.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Liane.Schroeder@cpfs.mpg.de


    Weitere Informationen:

    https://www.gdch.de/gdch/stiftungen/wolfgang-j-hoenle-stiftung.html


    Bilder

    Die Ausstellung der Werke 1
    Die Ausstellung der Werke 1

    Copyright: @MPI CPfS

    Die Ausstellung der Werke 2
    Die Ausstellung der Werke 2

    Copyright: @MPI CPfS


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Chemie, Kunst / Design, Physik / Astronomie
    überregional
    Personalia
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).