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Wissenschaft
Im Fokus der nächsten Veranstaltung der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" steht die kommunale Krisenbewältigung. Der öffentliche, gebührenfreie Dialog findet am 18. Februar um 17 Uhr online statt.
Berlin. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) nimmt den jüngsten Stromausfall in Berlin zum Anlass, die Bewältigung von Katastrophenfällen in Kommunen zu reflektieren. Im Fokus steht das Zusammenspiel zweier Ebenen kommunaler Resilienz, die in der Praxis eng zusammenwirken, planerisch jedoch häufig getrennt betrachtet werden: technische und soziale Infrastrukturen.
Technische Infrastrukturnetze wie Strom, Gas, Wasser oder der ÖPNV gelten als störungsanfällig und verwundbar. Entsprechend gibt es für sie Katastrophenschutz- und Notfallpläne, um die Auswirkungen von Ausfällen auf die Bevölkerung möglichst gering zu halten. Doch welche Rolle kann die Bevölkerung vor Ort selbst in solchen Situationen spielen?
Im Katastrophenfall zeigen sich in Nachbarschaften vielfältige Reaktionen zivilgesellschaftlicher Akteure: Spontane Selbstorganisation und nachbarschaftliche Unterstützung können eine eigene soziale Versorgungsinfrastruktur bilden. Diese Formen sozialer Bewältigung sind jedoch situativ und lokalspezifisch, nur begrenzt steuerbar und bislang kaum systematisch in kommunale Resilienzstrategien eingebunden.
Der Difu-Dialog bietet Gelegenheit zum Austausch mit Expert:innen und geht der Frage nach, wie durch ein besseres Zusammenspiel „harter“ technischer und „weicher“ sozialer Infrastrukturen die Resilienz von Kommunen gestärkt werden kann.
Podiumsgäste
- Dr. Cordula Dittmer, Akademie der Katastrophenforschungsstelle (AKFS), Berlin
- Leonard Schliesser, Center for Security Studies, ETH Zürich
Moderation
- Lawrence Schätzle, M.A., Difu, Berlin
- Lisa Dreier, M.Sc., Difu, Berlin
Details und Anmeldung: difu.de/19439
Eine Anmeldung ist erforderlich. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie die Zugangsdaten und Informationen zum Datenschutz.
Fragen zur Anmeldung: dialoge@difu.de
Teilnehmende können Fragen und Diskussionsbeiträge während der Veranstaltung über die Chat-Funktion einbringen.
Themen der weiteren Difu-Dialoge 2026:
4.3.26 – Hybrid: Wohnbedarfe in Stadt und Land
18.3.26 – Online: Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele
Der Text ist selbstverständlich frei zur Weiternutzung. Über ein Belegexemplar/Beleglink an presse@difu.de würden wir uns sehr freuen.
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut – mit einem weiteren Standort in Köln – bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Lawrence Schätzle, M.A.
+49 30 39001-221
schaetzle@difu.de
Lisa Dreier, M.Sc.
+49 30 39001-222
ldreier@difu.de
https://difu.de/19439 Details und Anmeldung
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
fachunabhängig
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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