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Wissenschaft
Von ersten Skizzen bis zu ausgefeilten Konzepten: Studierende präsentieren ihre Projektergebnisse
Wie zeigt man, wer man ist – und welche Ideen einen antreiben? Studierende des Brückenstudiums „Zukunftsideen und Projektumsetzung“ der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) haben sich im Wintersemester 2025/26 genau dieser Frage gewidmet. Ihre Projekte brachten sie mit Kreativität zum Ausdruck und präsentierten ihre Ergebnisse während des Abschlussevents.
Dr. Christian Lengl, Leiter des Campus Angewandte Forschung (CAF), gratuliert den Studierenden: „Jede Arbeit spiegelt die Persönlichkeit der Studierenden wider und zeigt, wie vielfältig kreative Ausdrucksformen sein können.“ Unterstützt durch unterschiedliche Module – etwa in Kommunikation und Medien, Geschäftsmodellentwicklung oder Wissenschaftsmanagement – bildeten die Studierenden ihre Ideen Schritt für Schritt aus und setzten sie nach und nach konkret in die Praxis um.
„Die Bandbreite der Projekte war groß und zeigte eindrucksvoll, wie verschieden die Wege der Umsetzung sein können und welche persönlichen sowie kreativen Impulse die Studierenden in ihre Arbeiten eingebracht haben“, freut sich Dr. Lengl.
Eine App für Frauen und Zusammenhalt der Studierenden
Vanessa Di Bella zum Beispiel stellte das Konzept einer App vor, die Frauen ermöglichen soll, zyklusbasiert zu arbeiten. Ihre Motivation und Vision für das Projekt beschreibt sie wie folgt: „Ich sehe täglich, wie viele Menschen gegen sich selbst ankämpfen – vor allem in der Arbeitswelt. Frauen kämpfen dabei teilweise gegen ihre eigene Natur, ihre innere Uhr, und manche befinden sich in einem wiederkehrenden Kreislauf aus Stress, schmerzhaften Zyklen und mentaler Erschöpfung.“ Im Rahmen ihrer beiden Semester im Brückenstudium habe sie es sich zur Aufgabe gemacht, ihre App weiterzuentwickeln, die eine einfache und dennoch effektive Lösung für den femininen Arbeitsalltag darstelle, so Vanessa Di Bella.
Franziska Scheller nutzte das Brückenstudium, um ihre beruflichen Erfahrungen als Teamleiterin und Projektmanagerin zu reflektieren und für sich zu erkennen, dass sie als systemischer Coach Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung begleiten möchte. Über ihren Prozess sagt sie: „Das Brückenstudium kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt um in die Selbstständigkeit zu starten und meinem Herzensprojekt Raum zu geben.“ Diese intensive und lehrreiche Zeit habe sie wie ein gemeinsames Brückenbauen erlebt: „vom Grundsteinlegen bis zum Weiterentwickeln der eigenen Idee, getragen vom verbindenden Austausch mit anderen Studierenden und den starken Pfeilern der Dozentinnen und Dozenten“, so Franziska Scheller.
Organisation des Abschlussevents
Neben der Präsentation der inhaltlich vielfältigen Projekte, wie die Entwicklung eines neuen Duftcharakters, zwei Filmprojekten, einer Plattform zur gamifizierten Hausaufgaben- und Lernorganisation, eines neuartigen E-Book-Readers und vielem mehr, übernahmen die Studierenden auch die Organisation des Abschlussevents selbst. Als Teil der Vorlesung „Wissenschaftsmanagement“ steht auch die Konferenzplanung als Team-Aufgabe auf dem Lehrplan. Sie stellten das Programm zusammen, kümmerten sich um die Organisation von Präsentationsabläufen und übernahmen so die Verantwortung für einen professionellen Rahmen, in dem ihre Projekte einem breiten Publikum vorgestellt werden konnten.
„Abseits der Routine bietet das Brückenstudium jedes Semester Raum für außergewöhnliche Projektarbeiten. Das Format lebt von der Dynamik einer Gemeinschaft, in der individuelle Ideen durch den Dialog und die Unterstützung untereinander veredelt werden“, fasst Dr. Lengl zusammen. So entstünden Ergebnisse, die nicht nur durch ihre Kreativität überraschen, sondern auch beispielhaft für den Erfolg gemeinschaftlicher Entwicklungsprozesse stünden. Auch diese Abschlusskonferenz war keine Ausnahme.“
Über das Brückenstudium
Das Brückenstudium „Zukunftsideen und Projektumsetzung“ richtet sich an Menschen, die Phasen zwischen Qualifizierungs- und Lebensabschnitten sinnvoll nutzen möchten. In ein oder zwei Semestern entwickeln die Teilnehmenden ihre eigenen Projekte weiter, begleitet durch Veranstaltungen zu Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Projektmanagement und Kommunikation. Zusätzlich erwerben sie bis zu 30 ETCS-Punkte für ihre weitere Qualifikation, die in späteren Studiengängen gegebenenfalls angerechnet werden können.
Weitere Informationen zum Brückenstudium
Über die THWS
Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.100 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.
Kontakt:
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
Campus Angewandte Forschung
Dr. Christian Lengl
Münzstraße 12
97070 Würzburg
felix.liedel@thws.de
Pressekontakt:
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
Angela Kreipl
Münzstraße
97070 Würzburg
angela.kreipl@thws.de
0931 3511-8354
THWS-Studierende des Brückenstudiums „Zukunftsideen und Projektumsetzung“ feiern ihren erfolgreichen ...
Quelle: Susanne Reinhard
Copyright: THWS
Die Abschlussveranstaltung des Brückenstudiums organisierten die Studierenden im Rahmen ihrer Vorles ...
Quelle: Susanne Reinhard
Copyright: THWS
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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