idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
10.02.2026 16:52

Internationale Fachveranstaltung zu Magneten findet erstmals in Aalen statt

Saskia Stüven-Kazi Presse, Kommunikation und Marketing
Hochschule Aalen

    Wie lassen sich Elektromobilität, Windenergie und industrielle Innovation sichern, wenn zentrale Schlüsselmaterialien knapp, teuer und geopolitisch sensibel sind? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Magnettage 2026, die vom 3. bis 5. März 2026 an der Hochschule Aalen stattfinden. Die Veranstaltung wird von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) in Kooperation mit der Hochschule Aalen, der Hochschule Pforzheim sowie der Technischen Universität Darmstadt ausgerichtet. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungsansätze rund um Magnetmaterialien zu beleuchten und den Austausch zwischen Forschung, Industrie und Anwendung zu fördern.

    Magnete gelten als „Hidden Champions“ moderner Technologien. Sie sind unverzichtbar für elektrische Antriebe, Windkraftanlagen und zahlreiche industrielle Anwendungen, bei denen elektrische Energie umgewandelt wird. Gleichzeitig ist der Markt von starkem Wachstum, globalem Wettbewerb und einer hohen Rohstoffabhängigkeit von Seltenen Erden geprägt. Die Magnettage 2026 greifen genau diese Herausforderungen auf und zeigen, welche technologischen, industriellen und wissenschaftlichen Chancen sich daraus ergeben.

    Das dreitägige Programm vereint Weiterbildung, Forschung und Anwendung. Am 3. und 4. März 2026 vermittelt eine 1,5-tägige Fortbildung einen umfassenden Überblick über die Grundlagen, Herstellungsverfahren und aktuellen Fragestellungen zu Magnettechnologien. Ergänzend dazu gewähren Laborführungen Einblicke in die magnetische Materialforschung an der Hochschule Aalen.

    Den Abschluss bildet am 5. März 2026 die Magnettagung in der Aula der Hochschule Aalen. In Fachvorträgen und Diskussionen stellen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie die neuesten Entwicklungen entlang der Wertschöpfungskette vor – von materialwissenschaftlichen Innovationen über Anwendungen in Energie- und Mobilitätssystemen bis hin zu Strategien zur Reduktion von Rohstoffabhängigkeiten.

    Die Magnettage 2026 richten sich an Ingenieurinnen und Ingenieure, Fach- und Führungskräfte sowie Forschende, die an der Entwicklung, Analyse oder Anwendung magnetischer Materialien arbeiten. Die Programmpunkte können sowohl in Kombination als auch separat besucht werden. Gastgeber vor Ort ist das Institut für Materialforschung Aalen (IMFAA).

    Weitere Informationen zu den Preisen, dem Programm und der Anmeldung unter:
    https://dgm.de/magnettage/2026/de/


    Bilder

    Einblick in die magnetische Materialforschung an der Hochschule Aalen: Bei den Magnettagen 2026 können Teilnehmende Labore besichtigen und aktuelle Forschung zu Magnetmaterialien kennenlernen.
    Einblick in die magnetische Materialforschung an der Hochschule Aalen: Bei den Magnettagen 2026 könn ...
    Quelle: Jan Walford
    Copyright: Hochschule Aalen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).