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Wissenschaft
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) veranstaltet vom 23. bis 25. Februar das erste „Deutsche Hochschul- und Wissenschaftsforum Zentralasien“. Die Veranstaltung bringt mehr als 180 Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Politik und Forschungsförderung zusammen. Ziel ist, die deutsche Wissenschaftsgemeinschaft über Kooperationspotenziale mit Zentralasien zu informieren und den Aufbau eines bundesweiten Netzwerks anzustoßen. Erwartet werden auch die Botschafter der fünf zentralasiatischen Länder und Dr. Markus Pleyer, Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Zentralasien ist aufgrund seiner geografischen Lage, seines Rohstoffreichtums und als „Hot Spot“ des Klimawandels von besonderer geopolitischer Bedeutung. Entsprechend gibt es großes Interesse an Kooperationen in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Energie, Wasser, Klima, Ressourcenmanagement und Hochschulbildung. Die MLU ist bereits seit 2019 mit einer Auslandsrepräsentanz in Almaty, Kasachstan, in der Region vertreten. Daran angegliedert ist das vom BMFTR geförderte „Central Asia Sustainable Innovation Bureau“ (CASIB). Das Kontaktbüro unterstützt den Transfer von Innovationen und Projektergebnissen und vernetzt BMFTR-geförderte Projekte in den zentralasiatischen Partnerländern und organisiert zugleich den Forschungsaustausch in Zentralasien.
„Die Auslandsrepräsentanz der MLU ist die zentrale Anlaufstelle für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Zentralasien. Keine deutsche Universität ist in der Region besser vernetzt. Mit dem Forum schaffen wir einen Ort des bundesweiten Austauschs, um vorhandene Expertisen sichtbar zu machen und neue Kooperationen strategisch weiterzuentwickeln“, sagt MLU-Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker.
Die Veranstaltung fokussiert auf die Zusammenarbeit mit den Ländern Zentralasiens. Am ersten Tag stehen die geo- und forschungspolitische Einordnung sowie der aktuelle Stand und Potenziale der Kooperationen deutscher Akteure mit zentralasiatischen Partnern im Fokus. Der zweite Tag dient zum Erfahrungsaustausch in den Bereichen Forschung und Nachwuchsförderung. Diskutiert werden soll auch die Idee für ein Netzwerk deutscher Forschungsakteure, die in Zentralasien tätig sind oder sein wollen. Am dritten Tag stellen deutsche Förderorganisationen und das BMFTR ihre Programme und geplanten Aktivitäten für Zentralasien vor.
An der Tagung nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von mehr als 50 deutschen Forschungseinrichtungen und Hochschulen teil. Zu Gast sind zudem die Botschafter der fünf zentralasiatischen Länder: S. E. Dilshod Akhatov (Usbekistan), S. E. Nurlan Onzhanov (Kasachstan), S. E. Berdymurat Redjepov (Turkmenistan), S. E. Imomudin Sattorov (Tadschikistan) und S. E. Omurbek Tekebaev (Kirgisistan). BMFTR-Staatssekretär Dr. Markus Pleyer wird ein Grußwort halten.
Die Veranstaltung findet in den Räumen der Nationalen Akademie der Naturwissenschaften Leopoldina in Halle statt und wird durch das BMFTR sowie den Projektträger PT-DLR unterstützt.
Weitere Informationen: https://www.conferencemanager.de/zentralasienforum
Veranstaltung: Zentralasienforum 2026
23. bis 25. Februar 2026
Nationale Akademie der Naturwissenschaften Leopoldina
Jägerberg 1
06108 Halle (Saale)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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