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24.02.2026 10:00

Professor Dr. Kai Fischbach (Universität Bamberg) ist „Präsident des Jahres“

Dr. Matthias Jaroch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Hochschulverband

    Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind mit ihren Hochschulleitungen insgesamt weitgehend zufrieden

    Professor Dr. Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg, erhält in diesem Jahr die Auszeichnung „Präsident/Rektor des Jahres“, die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum achtzehnten Mal vergibt. Mit der Auszeichnung würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Professor Fischbach wurde in einer Online-Umfrage unter den fast 34.000 Mitgliedern des Verbands ermittelt. An der Abstimmung vom 13. November bis 12. Dezember 2025 nahmen 2.940 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil.

    Mit der Prädikatsnote 1,422 erzielte Professor Fischbach die beste Bewertung. 71,1 Prozent der für ihn Abstimmenden bescheinigten dem Wirtschaftsinformatiker, „die ideale Besetzung“ und weitere 22,2 Prozent „eine sehr gute Besetzung“ im Führungsamt zu sein. Fischbach wird in den anonymen Kommentaren der DHV-Mitglieder zum Ranking als „ein wunderbarer, auf Augenhöhe mit allen Angehörigen der Universität agierender Präsident“ gelobt, „der nach innen für alle Anliegen offen und ansprechbar ist und der die Universität nach außen exzellent vertritt“. Zweiter in einem Wimpernschlagfinale wurde der Vorjahressieger und Sieger des Jahres 2024, Professor Dr. Manfred Bayer, Rektor der TU Dortmund, mit einer Note von 1,423. Als beste weibliche Führungskraft folgt auf Platz drei die Präsidentin der Universität Osnabrück, Professorin Dr. Susanne Menzel-Riedl. Den vierten Rang belegt Professor Dr. Malte Drescher, Präsident der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau, fünfter wurde der Rektor der Universität Jena, Professor Dr. Andreas Marx.

    Für das Rektorenranking wurden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefragt, inwieweit sie die jeweiligen Amtsinhaberin bzw. den jeweiligen Amtsinhaber als geeignet für die Leitung der Hochschule ansehen. Dabei konnten sie ihre an Schulnoten orientierte Bewertung auf sechs Stufen von „die ideale Besetzung“ (Note 1) bis „die denkbar schlechteste Besetzung“ (Note 6) angeben. Im Durchschnitt beurteilen zwei Drittel der Befragten (68,7 Prozent) die eigene Hochschulleitung überwiegend positiv. Dabei sehen 29,4 Prozent der Teilnehmenden ihre jeweilige Führungspersönlichkeit als „die ideale Besetzung“ an. Über alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemittelt, erhielten die deutschen Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei einem Bewertungsspektrum, das von 1,42 bis 4,42 reicht, die Durchschnittsnote „Befriedigend plus“ (2,73). Vor allem bei Führungspersönlichkeiten auf den hinteren Rängen wurde grundlegende Kritik an Führungsstil und Kommunikationsverhalten, aber auch an mangelnder Strategiefähigkeit laut.

    In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das schließlich 48 Hochschulen erfasste, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ zu finden und kann unter dem Link https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/presse/ranking-... abgerufen werden.

    Die Auszeichnung „Rektor/Präsident des Jahres“ wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft verliehen, die am 23. März 2026 am Vorabend des 76. DHV-Tags in Berlin stattfinden wird.

    - Der Deutsche Hochschulverband ist die bundesweite Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland mit fast 34.000 Mitgliedern. -


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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