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Mit dem Projekt International Network for Future Skills and Universal Skills Education, kurz I.N.F.U.S.E., baut die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) gemeinsam mit vier internationalen Partnerhochschulen ein globales Netzwerk zur Vermittlung von Zukunftskompetenzen auf. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms HAW.International des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) gefördert und seitens der HSHL von Prof. Dr. Judith Pütter und Prof. Dr. Jessica Stemann koordiniert.
Ziel von I.N.F.U.S.E ist die Schaffung eines nachhaltigen internationalen Netzwerks, das Studierende, Lehrende und Hochschulangehörige gezielt auf die Anforderungen einer zunehmend globalisierten Arbeitswelt vorbereitet. Im Fokus stehen dabei sogenannte Future Skills und Universal Skills wie interkulturelle Kompetenz, digitale Zusammenarbeit, Problemlösungsfähigkeit und Teamarbeit über Ländergrenzen hinweg.
I.N.F.U.S.E. bringt fünf Hochschulen zusammen
„Internationale Netzwerke sind von zentraler Bedeutung, um über institutionelle und regionale Grenzen hinauszublicken und Kompetenzen im globalen Kontext zu bündeln und weiterzuentwickeln“, erklärt Prof. Pütter.
Die Kooperation erfolgt zusammen mit der Suranaree University of Technology in Thailand, der Saitama University in Japan, der German-Jordanian University in Jordanien und dem Kalinga Institute of Industrial Technology in Indien. Gemeinsam mit den Partnerhochschulen sollen innovative Lehr- und Lernformate entwickelt und die strategische Internationalisierung der HSHL signifikant gestärkt werden.
Kollaboration über Ländergrenzen hinweg
Ein zentrales Element von I.N.F.U.S.E sind Collaborative Online International Learning (COIL)-Formate. Diese ermöglichen Studierenden und Lehrenden aus verschiedenen Ländern eine virtuelle, projektbasierte Zusammenarbeit und fördern gezielt interkulturelle Kompetenz, globale Perspektiven und digitale Teamarbeit. Ergänzend werden sogenannte Micro-Credentials entwickelt, also kurze, modulare Qualifikationen, die verschiedene Kompetenzen vermitteln. Auf diese Art werden flexible Lernmöglichkeiten eröffnet, lebenslanges Lernen unterstützt und die berufliche Weiterentwicklung der Teilnehmenden gefördert.
Der offizielle Projektstart ist noch in diesem Jahr geplant. Nach einem vorbereitenden Online-Treffen im März findet das internationale Kick-off-Meeting vom 29. September bis 1. Oktober 2026 an der Hochschule Hamm-Lippstadt statt. Der DAAD stellt hierfür Mobilitätsmittel für jeweils zwei Teilnehmende pro Partnerland bereit. „Mit dieser Kooperation unterstreicht die HSHL ihr klares Bekenntnis zu internationaler Vernetzung und zukunftsorientierter Hochschullehre“, erklärt Prof. Pütter. „Sie schafft damit wichtige Voraussetzungen, um Studierende gezielt auf die komplexen Herausforderungen einer globalisierten Zukunft vorzubereiten.“
Zum Förderprogramm HAW.International
Seit 2019 fördert der DAAD mit dem Programm HAW.International die Internationalisierung von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Ziel ist der strategische Ausbau internationaler Partnerschaften in Studium, Lehre, Forschung und Transfer, um HAW global stärker zu vernetzen. Das Projekt I.N.F.U.S.E der Hochschule Hamm-Lippstadt, das mit Future Skills, digitaler Kollaboration und internationalen Lehrformaten innovative Akzente setzt, überführt die vom Programm geforderten Schwerpunkte in internationaler Zusammenarbeit, praxisnahe Lehre und wegweisende Formate.
Prof. Dr. Judith Maja Pütter
+49 (0)2381 8789-906
judith.puetter@hshl.de
Prof. Dr. Judith Maja Pütter leitet das Projekt I.N.F.U.S.E. an der Hochschule Hamm-Lippstadt
Quelle: Helen Sobiralski
Copyright: HSHL
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
fachunabhängig
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch

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