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25.02.2026 15:28

»leibniz«-Magazin: Neue Ausgabe »Nacht«

Christoph Herbort-von Loeper M.A. Kommunikation
Leibniz-Gemeinschaft

    Eine Wanderung auf den Spuren der verlorenen Dunkelheit, die molekularen Grundlagen des Schlafs, nachtaktive Menschen und Tiere – und ein Interview mit einem Vampirforscher. Die neue Printausgabe des Magazins der Leibniz-Gemeinschaft beleuchtet das Thema »Nacht«.

    Licht aus? Das gilt schon lange nicht mehr, wenn es auf der Erde Nacht wird. Denn auch im Dunkeln hinterlassen wir unseren Fußabdruck – grell leuchtend raubt er Tier- und Pflanzenwelt (und uns) den Schlaf. Doch es gibt sie noch, die echte Dunkelheit, die Zeit der rastlosen Vierbeiner, Schichtarbeiter, Feiernden – und unheimlichen Kreaturen. Wir haben uns auf die Suche begeben und erhellende Gespräche mit Forschenden geführt, die in Archiv, Labor und Feld manche Nacht durchwachen, um – im guten Sinne – Licht ins Dunkel zu bringen.

    Von ihren Erkenntnissen können Sie jetzt in der neuen gedruckten Ausgabe von »leibniz« lesen. In den kommenden Wochen veröffentlichen wir sie außerdem Beitrag für Beitrag in unserem Onlinemagazin unter http://www.leibniz-magazin.de/nacht.

    • Wer die Sterne liebt, hat es heute nicht leicht. Künstliches Licht erleuchtet den Himmel gerade in Städten taghell. In einem Sternenpark in Mecklenburg-Vorpommern sind wir auf der Suche nach echter Dunkelheit fündig geworden. Sie begeistert dort nicht nur Hobbyastronomen und Liebhaber der Nachttierwelt – sondern könnte eine ganze Region zukunftsfähig machen.
    • Weltweit leiden hunderte Millionen Menschen unter Schlafstörungen – mit gravierenden Folgen für die Gesundheit. Ohne nächtliche Ruhe häufen sich Schäden, lassen Zellfunktionen nach, nimmt der Alterungsprozess Fahrt auf. In einem Labor in Jena arbeiten zwei Forscherinnen daran, die regenerative Wirkung des Schlafs zu imitieren. Durch Eingriffe auf der molekularen Ebene.
    • Über Vampirismus kann man noch forschen? Kann man. Am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung sucht der Historiker Peter Mario Kreuter nach den Wurzeln des Volksglaubens, der sich in einigen Regionen bis heute hartnäckig hält. Glaubt auch der Forscher selbst an Vampire? »Jedes Jahr, wenn ich meine Steuererklärung ausfülle.«

    Außerdem lesen Sie in »leibniz« dieses Mal u.a. folgende Beiträge:
    • Am helllichten Tag: Sie sind unermesslich weit entfernt, erzeugen keinerlei Licht und bleiben im tiefschwarzen Dunkel selbst für Hochleistungsteleskope unsichtbar. Katja Poppenhäger begibt sich auf die Spur der Exoplaneten – aus taghellen Büros und Besprechungsräumen.
    • Nachtarbeit I: Schaffen statt schlafen? Bevor im Staatssozialismus die Lichter ausgingen, waren nächtliche Schichten für viele Menschen Teil des Alltags – und manchmal Momente der Freiheit. Ein Gespräch.
    • Nachtarbeit II: Nachts im Observatorium, am Schreibtisch, im Feld, im Labor. Weil Forschung kein Nine-to-five-Job ist, haben wir fünf Forschende zu ihren Spätschichten befragt.
    • Schlafenszeit! Von September bis Ende März verabschiedet es sich in seine Höhle. Für unsere Kinderseiten hat uns die Biologin Sylvia Ortmann alles über den Winterschlaf des Murmeltiers erzählt.
    • Freunde der Nacht: Sie bringen Menschen ferne Sterne nahe und sitzen stundenlang in eiskalten Nächten an dunklen Orten, nur für das beste Foto. Warum? Eine Nacht mit der Beobachtergruppe des Deutschen Museums.
    • Nachtflug: Sie flattert, jagt und singt des Nachts in Wald, Feldern und Städten – und schützt dabei Klima und Ökosysteme. Vorhang auf für die Fledermaus.
    • Schwarzer Zaubertrank: Er besitzt die Macht, das Zeitempfinden zu manipulieren, beugt Depressionen vor und wurde vom Papst zum christlichen Getränk erklärt. Außerdem ist Kaffee ein exzellenter Wachmacher, um die Nacht auszudehnen.
    • Epilog: Wie starten wir gut in den Tag darauf? Am Deutschen Institut für Ernährungsforschung untersucht Olga Ramich, welche Rolle das Frühstück dabei spielt. Ihr Fachgebiet, die Chrononutrition, erforscht den Zusammenhang von Ernährung und innerer Uhr.

    »leibniz« ist das Magazin der Leibniz-Gemeinschaft. In drei Schwerpunkten im Jahr, von denen einer in gedruckter Form erscheint, erzählt es aus Wissenschaft und Gesellschaft und stellt die Menschen hinter der Leibniz-Forschung vor. Alle Schwerpunkte und weitere Beiträge finden Sie unter http://www.leibniz-magazin.de. Die Printausgabe können Sie kostenlos abonnieren mit einer E-Mail an abo@leibniz-gemeinschaft.de. Alle bereits erschienenen Hefte finden Sie unter http://www.leibniz-magazin.de/das-heft.

    Kontakt Redaktion »leibniz«:
    David Schelp
    Tel.: 030 / 20 60 49 - 476
    schelp@leibniz-gemeinschaft.de

    Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:
    Christoph Herbort-von Loeper
    Tel.: 030 / 20 60 49 - 471
    Mobil: 0174 / 310 81 74
    herbort@leibniz-gemeinschaft.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf technologisch relevanter Forschung und aktivem Technologietransfer: Leibniz-Institute bringen innovative Entwicklungen gezielt in die Anwendung und fördern durch Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie die Umsetzung neuer Technologien in die Gesellschaft. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u. a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen, darunter 12.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei gut 2,3 Milliarden Euro.
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de


    Bilder

    Cover des Leibniz-Magazins zum Schwerpunkt "Nacht"
    Cover des Leibniz-Magazins zum Schwerpunkt "Nacht"


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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