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02.03.2026 12:33

Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ 2026 an der Hochschule Nordhausen: Forschungsvielfalt und Rekordbetei

Sara Schulz Pressestelle
Hochschule Nordhausen

    Am 25. Februar 2026 war die Hochschule Nordhausen erneut Gastgeberin des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ Nordthüringen. Zahlreiche junge Forscherinnen und Forscher präsentierten ihre Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Physik und Technik – und zeigten eindrucksvoll, mit welcher fachlichen Tiefe und welchem Engagement sie sich aktuellen Fragestellungen widmen.

    Zu Beginn des Wettbewerbstages begrüßten Regionalwettbewerbsleiterin Heike Ludewig sowie Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Hochschule Nordhausen, die Teilnehmenden, Jurymitglieder, Projektbetreuenden und Gäste.

    Heike Ludewig hob in ihrer Ansprache das große Engagement der Jugendlichen hervor: Der Wettbewerb zeige Jahr für Jahr, wie intensiv sich junge Menschen in Nordthüringen mit naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen auseinandersetzen. Prof. Wagner unterstrich die Bedeutung der Nachwuchsförderung für die Region und betonte, dass die Hochschule Nordhausen gern Gastgeberin für diesen wichtigen Wettbewerb sei.

    Nach intensiven Jurygesprächen konnten sich sieben Nachwuchsforscher-Gruppen für den Landeswettbewerb am 1. April 2026 in Jena qualifizieren. Die ausgezeichneten Projekte decken eine breite Themenvielfalt ab – von Mikroplastikbelastungen in Gewässern und Böden über innovative Ansätze zur CO₂-Reduktion bis hin zu technischen Entwicklungen für mehr Verkehrssicherheit.

    Die Arbeiten überzeugten durch wissenschaftliche Sorgfalt, Kreativität und gesellschaftliche Relevanz.
    Der Vormittag stand im Zeichen der Jurygespräche, bei denen die Teilnehmenden ihre Forschungsarbeiten präsentierten und sich den Fragen der Fachjurys stellten. Parallel dazu erhielten Projektbetreuende Einblicke in die Hochschule sowie in das Schülerforschungszentrum Nordhausen. Nach der Jurysitzung am Mittag öffnete sich der Wettbewerb für die Öffentlichkeit. Beim Presserundgang und in zahlreichen Gesprächen konnten Gäste die Projekte aus nächster Nähe erleben.

    Vor der feierlichen Siegerehrung richteten Professorin Uta Breuer von der Hochschule Nordhausen sowie Dr. Günther von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ihre Grußworte an die Teilnehmenden. Beide würdigten die beeindruckenden Leistungen der jungen Forscherinnen und Forscher und betonten die Bedeutung von „Jugend forscht“ für die frühzeitige Förderung wissenschaftlicher Talente.

    Wettbewerbe wie dieser stärkten nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Selbstvertrauen, Präsentationsfähigkeit und Innovationsgeist.
    Ein besonderer Dank gilt den langjährigen Sponsoren Schachtbau Nordhausen und WAGO sowie EDEKA Schäfer. Mit ihrer finanziellen und ideellen Unterstützung tragen sie maßgeblich dazu bei, dass der Regionalwettbewerb in dieser Form stattfinden kann. Ihr Engagement zeigt die enge Verbindung zwischen regionaler Wirtschaft, Hochschule und Nachwuchsförderung.

    Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ wurde deutlich, welches Potenzial in den jungen Menschen der Region steckt. Die Hochschule Nordhausen setzte mit der erneuten Ausrichtung des Wettbewerbs ein starkes Zeichen für Wissenschaftsbegeisterung und Innovationskraft in Nordthüringen.

    Mit Spannung blickt die Region nun auf den Landeswettbewerb in Jena, bei dem die qualifizierten Teams Nordthüringen vertreten werden.

    Die Regionalsieger im Überblick:

    1. Zwischen Schulstress und Selbstfindung,
    Teilnehmer: Jolien Kindervater, Lilly Gerlach, Anna Heidelberg,
    Fachgebiet: Arbeitswelt

    2. Eine Analyse der Mikroplastikbelastung verschiedener Nordhäuser Gewässer,
    Teilnehmer: Maren Ludewig, Carla Höpker,
    Fachgebiet: Biologie

    3. Mikroplastik im Erdboden – Wie beeinflusst es das Wachstum von Pflanzen,
    Teilnehmer: Tilda Müller, Liam Luca Weidensee,
    Fachgebiet: Biologie

    4. Backtriebmittel – nur heiße Luft?
    Teilnehmer: Martha Ludewig
    Fachgebiet: Chemie

    5. Grüne Lungen im Miniformat: Algen-Power gegen CO2
    Teilnehmer: Annabell Nonnenmacher,
    Fachgebiet: Chemie

    6. High-Tech aus der Federmappe: Graphit statt Kabel
    Teilnehmer: Farell Nonnenmacher
    Fachgebiet: Physik

    7. BikeSafe: LED-Feedback und Sensorik für sichere Überholabstände,
    Teilnehmer: Nigel Linus Bickel, Tim Kirchner,
    Fachgebiet: Technik


    Bilder

    Regionalausscheid „Jugend forscht“ an der Hochschule Nordhausen
    Regionalausscheid „Jugend forscht“ an der Hochschule Nordhausen
    Quelle: Nadine Luschnat/Tina Bergknapp
    Copyright: Hochschule Nordhausen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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