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Wissenschaft
Ein neues Escape Game des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen verbindet Wissenschaft und interaktives Spielen. In „Mila und das Geheimnis des Riffs“ tauchen Spielinteressierte ab 16 Jahren in die faszinierende Welt tropischer Korallenriffe ein und entdecken dabei, wie wissenschaftliche Forschung, Naturschutz und gesellschaftliches Engagement ineinandergreifen. Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde, sind jedoch durch steigende Meerestemperaturen und menschliche Eingriffe stark gefährdet.
Das Escape Game wurde in Zusammenarbeit mit dem Games Institute Austria entwickelt. Es bettet Rätsel zu Umweltfaktoren, zur Datenauswertung, zu Fehlinformationen über Korallenriffe und zum gesellschaftlichen Dialog in ein erzählerisches Szenario ein. In der Geschichte begleiten die Spieleteams eine fiktive Meeresbiologin namens Mila bei ihrer Forschungsarbeit im Südpazifik und erfahren auf spielerische Weise, wie wissenschaftliche Erkenntnisse, lokale Sichtweisen und soziale Verantwortung gemeinsam die Grundlage für wirksamen Meeresschutz bilden.
+++ Lernen durch Rätseln: Escape Games als didaktisches Format zur Umweltbildung +++
„Mila und das Geheimnis des Riffs" greift das Prinzip sogenannter „Educational Escape Games“ auf – ein innovativer Ansatz, bei dem Lerninhalte über kooperative Problemlösungsprozesse und narratives Storytelling vermittelt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Teamarbeit, kritisches Denken und die Anwendung von Wissen in einem realitätsnahen Kontext. Die Methode wird zunehmend in Schulen, Museen und Bildungseinrichtungen eingesetzt, um komplexe Inhalte niedrigschwellig, interaktiv und motivierend zu erschließen. Auch Forschungsinstitute wie das ZMT setzen auf dieses Format, um wissenschaftliche Inhalte zu vermitteln.
Dazu Rebecca Lahl, Leiterin des ZMT-Programmbereichs „Gesellschaftliche Wirkung“: „Durch den spielerischen Rahmen entsteht ein hohes Maß an Engagement und Identifikation mit den behandelten Themen. So ist es ein Format, welches berührt und gleichzeitig Wissen über unsere Forschung vermittelt.“
Das ZMT hat das Spiel gemeinsam mit dem Games Institute Austria entwickelt, das beim Einsatz von „Game-Based Learning“ sowie bei Lern-, Trainings- und Kommunikationsprozessen berät und spielbasierte Formate wie Escape Rooms konzipiert und umsetzt.
Spieledesignerin Karen Albers (Games Institute Austria) sagt über Projekt: „Das Thema Korallenriffökologie und Riffschutz in verschiedene Rätsel umzusetzen war eine besonders spannende Herausforderung. Die spielerische Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Themen liegt mir besonders am Herzen.“
Das Format eignet sich für Oberstufenkurse, Studierende, Forschende sowie die interessierte Öffentlichkeit. Es kann im Rahmen von Schulkooperationen, Workshops oder Wissenschaftsveranstaltungen am ZMT in Bremen gespielt werden.
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Kurzinfos:
Ort: Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), Bremen
Themen: Korallenriffe, Biodiversität, Klimawandel, Umweltkommunikation
Fächerbezug: Biologie, Politik, Geographie, Ethik, Umweltbildung
Format: Präsenzangebot, modular einsetzbar, auch für Veranstaltungen und externe Workshops geeignet
Zielgruppe: ab 16 Jahren
Rebecca Lahl | Programmbereich „Gesellschaftliche Wirkung“ | Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)
E-Mail: rebecca.lahl.@leibniz-zmt.de
https://www.youtube.com/shorts/VhSBLMBVEvQ | kurzes Video über Escape Game „Mila und das Geheimnis des Riffs“
https://www.gamesinstituteaustria.org | Webseite des Games Institute Austria
„Mila und das Geheimnis des Riffs" greift das Prinzip sogenannter „Educational Escape Games“ auf – e ...
Copyright: Karen Albers | Games Institute Austria
Das Escape Game "Mila und das Geheimnis des Riffs" bettet Rätsel zu Umweltfaktoren, zur Datenausw ...
Copyright: Karen Albers | Games Institute Austria
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Meer / Klima
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Schule und Wissenschaft
Deutsch

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