idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
03.03.2026 10:18

Moms@Science: Gründung der Lokalgruppe „Mutterschaft und Wissenschaft“ an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Helga Epp M. A. Presse & Kommunikation
Pädagogische Hochschule Freiburg

    Wissenschaftlich tätige Mütter unterschiedlicher Fakultäten und Statusgruppen sind an der Pädagogischen Hochschule Freiburg aktiv, um die Herausforderungen und Bedürfnisse von Müttern im Wissenschaftsbetrieb sichtbar zu machen und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern. Hierzu wird ein Raum geschaffen, in dem sich Wissenschaftlerinnen mit Kind(ern) bzw. Kinderwunsch austauschen, vernetzen und gemeinsam Lösungen für ihre Herausforderungen finden können.

    Der Wissenschaftsbetrieb ist geprägt von Projekten, die nicht nur fachliche Qualifikationen, sondern auch zeitliche und geografische Verfügbarkeit sowie Flexibilität erfordern. Viele müssen ihre Karriere einschränken und ihre wissenschaftlichen Ambitionen aufgeben. Insbesondere in den Qualifizierungsphasen haben Mütter nachweislich größere Schwierigkeiten, die Anforderungen der wissenschaftlichen Tätigkeit mit familiären Verpflichtungen zu vereinbaren, als Wissenschaftlerinnen ohne Kinder sowie Wissenschaftler mit oder ohne Kinder.

    Deutsche Hochschulen und Universitäten fallen durch einen hohen Anteil kinderloser Professorinnen sowie eine zunehmende Kinderlosigkeit unter Wissenschaftler/-innen in den Qualifizierungsphasen auf. Im europäischen Vergleich belegen sie eine Schlussposition hinsichtlich der Integration von Frauen in die Wissenschaft. Gleichzeitig finden Mütter in der Wissenschaft häufig kreative und innovative Wege, um Familie und wissenschaftliche Karriere erfolgreich zu vereinbaren.

    Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Lisa Tölle, Carolin Quenzer-Alfred und Franka Metzner-Guczka von der Fakultät I, die selbst Mütter sind und seit Mai 2025 im 3-jährigen Projekt „Moms@Science“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) tätig sind, haben die Gründung der Lokalgruppe initiiert. Die Initiative dazu geht auf das deutschlandweite Netzwerk „Wissenschaft und Mutterschaft“ zurück. Dieses wurde 2021 von Sarah Czerney von der Universität Magdeburg und Lena Eckert von der Europa-Universität Frankfurt (Oder) ins Leben gerufen und umfasst mittlerweile über 30 Lokalgruppen an Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Die Lokalgruppe strebt nun an, ein fester Bestandteil der Hochschule zu werden. Ziel ist es, eine ständige Arbeitsgruppe zu etablieren und eine stärkere Vernetzung zwischen Akteur/-innen aller Statusgruppen, die sich mit dem Thema Mutterschaft und Wissenschaft beschäftigen, anzubahnen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    lisa.toelle@ph-freiburg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.mutterschaft-wissenschaft.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Pädagogik / Bildung
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).