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05.03.2026 10:30

Berlin stärkt internationale Spitzenforschung

Marina Meurer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Einstein Stiftung Berlin

    Berlin zieht seit Jahren wissenschaftliche Talente aus aller Welt an – und baut diese Stärke weiter aus. Der Vorstand der Einstein Stiftung Berlin hat nun die Förderung von fünf herausragenden Postdoktorand:innen aus den USA, Israel und Großbritannien bewilligt, die so für den Wissenschaftsstandort Berlin gewonnen werden können. Damit stärkt Berlin seine internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit weiter. Dass darunter Forschende von weltweit führenden Einrichtungen wie dem Broad Institute of MIT and Harvard und dem King’s College sind, unterstreicht die Attraktivität der Berliner Wissenschaft.

    Die Einstein Stiftung Berlin hat die internationalen Rekrutierungen durch zusätzliche Mittel des Landes Berlin ermöglicht; der Senat stellt der Stiftung insgesamt acht Millionen Euro für zunächst zwei Jahre zur Verfügung. Damit unterstreicht die Einstein Stiftung ihren Anspruch, internationale Spitzenforschung in Berlin gezielt zu fördern. In einem zunehmend kompetitiven globalen Umfeld investiert sie bewusst in Forschende, die neue Perspektiven, internationale Netzwerke und wissenschaftliche Exzellenz nach Berlin bringen.

    „Mit der Prämisse ‚quality first‘ und dank der zusätzlichen Mittel des Landes Berlin holen wir internationale Talente nach Berlin, die die hiesige Forschung bereichern und den Wissenschaftsstandort weiter als ambitioniert und weltoffen profilieren“, sagt Prof. Martin Rennert, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin. Und weiter: „Die neuen Postdocs werden in bestehende Forschungsverbünde eingebunden und tragen dazu bei, den wissenschaftlichen Kern unserer Einstein-Zentren sowie ihrer Partnereinrichtungen zu stärken.“

    Die Postdoktorand:innen werden ihre Forschung in bereits etablierten Schwerpunkten der Berliner Wissenschaftslandschaft vorantreiben: Zwei von ihnen werden am Einstein Center for Population Diversity zum Thema Gesundes Altern sowie gesundheitlichen Ungleichheiten bei älteren LGBTQ+-Erwachsenen arbeiten. Die Einstellung von zwei strategisch positionierten Postdoktorand:innen an der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Charité) und am Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (MDC-BIMSB) ergänzt beim Einstein Center for Early Disease Interception die Expertise unter anderem in den Bereichen Biomarker-Validierung und kohortenbasierte translationale Forschung. Am Einstein Center for Youth Mental Health wird ein Postdoc der Charité im Bereich der MRI-gestützten Früherkennung psychiatrischer Erkrankungen arbeiten. Die Einstein-Zentren bieten ein besonders attraktives Umfeld für internationale Forschende, da sie hochmoderne wissenschaftliche Infrastruktur mit interdisziplinärer Zusammenarbeit in einem kooperativen Ökosystem verbinden.

    Die Förderung im Rahmen der Programmlinie „Einstein Postdoctoral Grant“ ist ein zentraler Baustein der Internationalisierungsstrategie des Berliner Wissenschaftssystems. Sie stärkt nicht nur die Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen, sondern verankert Berlin dauerhaft als offenen, leistungsfähigen und dynamischen Wissenschaftsstandort im globalen Wettbewerb um Talente.

    Die Einstein Stiftung Berlin ist eine gemeinnützige, unabhängige und wissenschaftsgeleitete Einrichtung, die 2009 als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet wurde. Sie fördert Wissenschaft und Forschung fächer- und institutionenübergreifend in und für Berlin auf internationalem Spitzenniveau. Rund 250 Wissenschaftler:innen – unter ihnen drei Nobelpreisträger –, über 70 Projekte und zehn Einstein-Zentren wurden bislang gefördert.

    Für die Wissenschaft. Für Berlin.


    Originalpublikation:

    https://www.einsteinfoundation.de/presse


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Personalia
    Deutsch


     

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