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Wissenschaft
Offener Brief: Bündnis aus Wissenschaft und Praxis fordert mehr Bauforschungsförderung für klimaneutrales, bezahlbares und digitales Bauen
Mit einem offenen Brief an Bundesbauministerin Verena Hubertz, Staatssekretär Sören Bartol und den Bauausschuss des Deutschen Bundestages fordert ein breites Bündnis aus Wissenschaft und Praxis eine deutliche Stärkung der Bauforschungsförderung in Deutschland. Die Technische Universität Berlin hat den Brief gemeinsam mit weiteren Universitäten in Deutschland mit initiiert.
Im Gebäudesektor müssen Klimaneutralität, Ressourceneffizienz, Digitalisierung und bezahlbarer Wohnraum gleichzeitig vorangebracht werden – und das vor allem im Bestand. Der offene Brief kritisiert, dass die aktuelle Forschungsförderung diesen Aufgaben nicht gerecht wird und verweist auf den hohen Bedarf, der sich u. a. in einer starken Überzeichnung der Förderplattform „Zukunft Bau“ zeigt. Die Unterzeichnenden unterstreichen zudem die wirtschaftliche Relevanz: Eine leistungsfähige Bauforschung ist Voraussetzung dafür, dass Deutschland als Wirtschafts- und Innovationsstandort im Bauen international konkurrenzfähig bleibt
5 bis 10 Millionen Euro pro Jahr: Stärkung von „Zukunft Bau“ und Transferforschung
Konkret fordert das Bündnis, die Förderung der Grundlagen- bzw. Laborforschung über das Innovationsprogramm „Zukunft Bau“ sowie die Transferforschung über das Bundesforschungszentrum für klimaneutrales und ressourcenschonendes Bauen schrittweise um jeweils 5 bis 10 Mio. Euro pro Jahr zu erhöhen und beides zentral durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung zu koordinieren und zu synchronisieren.
Prof. Eike Roswag-Klinge (TU Berlin), Präsident der Architektenkammer Berlin und Mitunterzeichner des Briefes, betont: „Wenn wir Klimaschutz, Ressourceneffizienz und bezahlbares Bauen ernst nehmen, brauchen wir jetzt eine Forschungsförderung, die Tempo und Breite der Transformation abbildet. Zukunft Bau und das Bundesforschungszentrum müssen klug verzahnt und substanziell besser finanziert werden – damit Innovationen schneller aus der Forschung in die Praxis kommen.“
Der offene Brief ist von zahlreichen Wissenschaftler*innen unterzeichnet – darunter mehrere Professor*innen der TU Berlin: https://www.nbl.berlin/projects/offener-brief-situation-der-bauforschung-in-deut...
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Prof. Eike Roswag-Klinge
Institut für Architektur
Fakultät VI Planen Bauen Umwelt
TU Berlin
Tel.: +49 30 314 218 83
E-Mail: roswag-klinge@tu-berlin.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Bauwesen / Architektur, Meer / Klima
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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