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06.03.2026 15:09

Neue Psychotherapieangebote in Mannheim – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Yvonne Kaul Abteilung Kommunikation
Universität Mannheim

    Zwischen drei und sechs Monaten dauert die Wartezeit für eine Psychotherapie in Mannheim. Durch die Gründung von zwei neuen psychotherapeutischen Hochschulambulanzen an der Universität Mannheim erhalten Betroffene ab sofort zusätzliche Versorgungsangebote – sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche. Am Mittwoch, 4. März, fand die feierliche Eröffnung der Ambulanzen statt.

    Mit einer Feier für interne und externe Gäste hat die Universität Mannheim am Mittwoch, 4. März, ihre zwei neuen Hochschulambulanzen eröffnet. „Es ist ein Tag, der weit über die Einweihung neuer Räume hinausweist – er markiert einen großen Schritt in der Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung in Mannheim und Umgebung, dem Ausbau der Forschung und der exzellenten Ausbildung unserer Studierenden“, so Rektor Prof. Dr. Thomas Fetzer in seinem Grußwort.

    Mit der Neugründung baut die Universität Mannheim ihr Angebot in psychotherapeutischer Versorgung, Lehre und Forschung weiter aus. Die neuen Ambulanzen ergänzen die bestehende Psychologische Ambulanz am Otto-Selz-Institut der Universität Mannheim.

    Ihr Behandlungsspektrum reicht von Depressionen über Angststörungen bis hin zu Ess- und Persönlichkeitsstörungen und umfasst die gesamte Lebensspanne. Das Therapieangebot steht künftig allen Betroffenen aus Mannheim und der Metropolregion zur Verfügung. Pro Jahr können dort 400 bis 600 psychisch belastete Menschen betreut werden.

    „Mit der Eröffnung unserer Hochschulambulanzen schaffen wir eine wichtige Schnittstelle zwischen universitärer Lehre, Forschung und psychotherapeutischer Versorgung“, erklärt Prof. Dr. Corina Aguilar-Raab, Leiterin der Hochschulambulanz für Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapie (EPFG, IN-CARE).

    „Durch die Verknüpfung von Forschung und Lehre bieten wir evidenzbasierte Psychotherapien für eine große Bandbreite psychischer Erkrankungen“, ergänzt Prof. Dr. Tina-In-Albon, Leiterin der Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche (PAM-KJ).

    Die beiden Einrichtungen befinden sich am Willy-Brandt-Platz 1 in der Nähe des Mannheimer Hauptbahnhofs. Die Psychotherapeutische Hochschulambulanz für Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapie ist im vierten Obergeschoss zu finden, die Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche ist im zweiten Obergeschoss untergebracht.

    Die Neugründung steht in Zusammenhang mit der Reform der psychotherapeutischen Ausbildung in Deutschland. Mit der Reform wurden neue Wege geschaffen, die Ausbildung zeitgemäßer, praxisnäher und wissenschaftsgeleiteter zu gestalten. Die beiden neuen Hochschulambulanzen sind ein zentraler Baustein dieser Weiterentwicklung.

    Finanziell und infrastrukturell werden die Ambulanzen durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt.

    Pressefotos finden Sie unter: https://www.uni-mannheim.de/newsroom/presse/pressefotos/.

    Weitere Informationen zu den Ambulanzen:
    https://www.uni-mannheim.de/hochschulambulanz-epfg/
    https://www.uni-mannheim.de/institut-fuer-kinder-und-jugendpsychotherapie/ambula...

    Kontakt:

    Yvonne Kaul
    Forschungskommunikation
    Universität Mannheim
    E-Mail: kaul@uni-mannheim.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Corina Aguilar-Raab
    Professur für Klinische Psychologie, Interaktions- und Psychotherapieforschung
    Fakultät für Sozialwissenschaften
    Universität Mannheim
    E-Mail: corina.aguilar-raab@uni-mannheim.de

    Prof. Dr. Tina In-Albon
    Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
    Fakultät für Sozialwissenschaften
    Universität Mannheim
    E-Mail: tina.in-albon@uni-mannheim.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Psychologie
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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