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Wissenschaft
Dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung steht ein besonderes „Heimspiel“ bevor: Am Donnerstag, 23. April 2026, spricht Dr. Nils Nöthling im Rahmen der Reihe „Heimspiel Wissenschaft“ in seiner Heimatstadt Hamminkeln. Unter dem Titel „Die Magie der Kristalle“ gibt der Wissenschaftler spannende Einblicke in die Welt der Kristallstrukturanalyse und zeigt, wie moderne Katalyseforschung auf molekularer Ebene zur Lösung drängender Zukunftsfragen beiträgt.
Klimawandel, Ressourcenknappheit, Energiewende – die großen Herausforderungen unserer Zeit sind komplex. Doch Lösungen entstehen dort, wo man genauer hinschaut: auf molekularer Ebene. Katalyse ermöglicht, beschleunigt und lenkt chemische Prozesse, während die Kristallographie enthüllt, wie Moleküle aufgebaut sind und warum sie miteinander reagieren. Gemeinsam eröffnen sie Wege zu effizienteren und nachhaltigeren Technologien. In seinem Vortrag erklärt Nöthling, warum gerade das „Kleine“ über den Erfolg großer Transformationen entscheidet und wie die Grundlagenforschung von heute die Chemie von morgen gestaltet.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. April 2026, ab 18:00 Uhr in der Obstkelterei van Nahmen, Diersfordter Straße 27, 46499 Hamminkeln, statt. Der Eintritt ist frei. Vor dem Vortrag gibt es die Möglichkeit, an einem kurzen Rundgang durch die Obstkelterei Van Nahmen teilzunehmen. Die Führung beginnt um 18:00 Uhr, das Heimspiel Wissenschaft startet im Anschluss um 18:45 Uhr. Da die Plätze für Führungen begrenzt sind, wird um Anmeldung unter https://heimspiel-wissenschaft.de/veranstaltung/die-magie-der-kristalle-einblick... gebeten.
Über den Referenten
Dr. Nils Nöthling wuchs in Hamminkeln auf und besuchte dort die Schule. Anschließend studierte er Analytische Chemie an der Hochschule Niederrhein in Krefeld sowie an der Universität Duisburg-Essen. 2015 kam er als Doktorand an das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in die Abteilung für Chemische Kristallographie und Elektronenmikroskopie. Dort beschäftigte er sich mit fortgeschrittenen instrumentellen Methoden der Kristallstrukturanalyse und promovierte 2021.
Heute ist er stellvertretender Leiter der Abteilung für Chemische Kristallographie und Elektronenmikroskopie. In dieser Funktion arbeitet Nils Nöthling eng mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlichster Fachrichtungen zusammen und trägt durch die präzise Strukturaufklärung von Kristallen zur Lösung zentraler Fragestellungen in Forschungsprojekten der Katalyse, Medizinalchemie, Materialwissenschaften, Energie-prozesse und Strukturchemie bei.
Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich Nöthling ehrenamtlich als stellvertretender Einheitsführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Hamminkeln. Er ist Mitglied des örtlichen Jungschützenvereins und schätzt das ländliche Leben am Niederrhein sehr. In seinem Vortrag gibt er nicht nur Einblicke in seine Forschung, sondern zeigt auch, wie internationale Spitzenforschung ganz praktisch funktioniert – und welchen Beitrag sie zu einer nachhaltigeren Welt leisten kann.
Über das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung
Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr ist eines der ältesten von 84 Instituten der Max-Planck-Gesellschaft und international führend im Bereich der chemischen Katalyse. In seiner über 110-jährigen Geschichte hat das Institut zwei Nobelpreisträger hervorgebracht. Rund 370 Mitarbeitende aus aller Welt widmen sich der Entwicklung neuer Reaktionen, um chemische Prozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen grundlegende Fragestellungen rund um die Katalyse – von molekularen Mechanismen bis hin zu anwendungsnahen Prozessen. Unterstützt werden sie von leistungsstarken Servicegruppen, die modernste Analytik, eine effiziente IT-Infrastruktur sowie exzellente technische Expertise in spezialisierten Werkstätten bereitstellen.
Dr. Nils Nöthling, Max-Planck-Instititut für Kohlenforschung, Tel: 0208-306-2170
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, jedermann
Chemie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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