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Wissenschaft
Politikwissenschaftliche Fachtagung an der Uni Magdeburg diskutiert Folgen wachsenden Problemdrucks auf Lösungsfähigkeit und Politikgestaltung
Knapp 50 Politikwissenschafterinnen und Politikwissenschaftler aus ganz Deutschland diskutieren am 12. und 13. März 2026 an der Universität Magdeburg über die Folgen permanenter Überforderung von Politik und Verwaltung. Unter dem Titel „Under Pressure. Das Ende oder der Anfang von Politik und Verwaltung?“ steht die Frage im Zentrum, wie der Staat unter restriktiven Rahmenbedingungen und dem Problemdruck von Klimaschutzerfordernissen und wirtschaftlichem Strukturwandel über eine veränderte Sicherheitslage bis hin zu knappen Haushalten und dem Aufstieg Künstlicher Intelligenz handlungsfähig bleiben kann.
WAS: Tagung der Sektion „Policy-Analyse und Verwaltungswissenschaft“
WANN: 12. und 13. März 2026
WO: Universität Magdeburg, Campus Zschokkestraße, Gebäude 44
Die von der Sektion Policy-Analyse und Verwaltungswissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) organisierte Tagung beleuchtet die Gestaltung von Reformvorhaben trotz multiplen Drucks sowie theoretische Perspektiven auf Staats- und Verwaltungsaufgaben.
Wie reagieren Regierungen und Verwaltungen, wenn Erwartungen steigen, Spielräume kleiner werden und politische Entscheidungen immer schneller begründet werden müssen? Neue Formen der Politikgestaltung könnten beispielsweise den Einbezug bislang wenig involvierter Akteure, schnellere Verfahren oder verminderte Bürokratie nutzen, um den Staat agiler und belastbarer zu machen.
Im Rahmen der Tagung diskutieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 28 Panelbeiträgen ihre aktuellen Arbeiten, Projektideen wissenschaftliche Forschungsvorhaben. Erwartet wird ein Austausch über neue Ansätze und Forschungsergebnisse zum innovativen Handeln von Staat und Verwaltung unter schwierigeren Rahmenbedingungen.
„Sachsen-Anhalt ist keine Ausnahme, was aktuelle Belastungen von Politik und Verwaltung betrifft, denn steigende Ölpreise, engere finanzielle Spielräume für notwendige Sanierungsmaßnahmen der Infrastruktur und der industrielle Strukturwandel erhöhen im Wahljahr den Druck, dass Politik und Verwaltung überzeugende Lösungen für diese Probleme finden müssen. Für die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist die Tagung darum auch ein sichtbares Signal für die wissenschaftliche Rolle des Standorts in der politikwissenschaftlichen Forschung“, so Dr. Michael Böcher, Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung an der Otto-von-Guericke-Universität, der als einer der Sprecher der DVPW-Sektion fungiert und mit seinem Team die Tagung vor Ort organisiert.
Mehr Informationen und das Tagungsprogramm unter: https://www.dvpw.de/sektionen/policy-analyse-und-verwaltungswissenschaft/tagunge...
Prof. Michael Böcher
Lehrstuhl für nachhaltige Entwicklung
0391 67-56585
michael.boecher@ovgu.de
https://www.dvpw.de/sektionen/policy-analyse-und-verwaltungswissenschaft/tagunge... – Informationen und das Tagungsprogramm
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Gesellschaft, Politik
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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