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Wissenschaft
Als erster Exzellenzverbund in Deutschland behauptet die Berlin University Alliance (BUA) im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern ihre herausragende Stellung in der deutschen Forschungslandschaft. Die Exzellenzkommission, bestehend aus dem Committee of Experts sowie den für Wissenschaft und Forschung zuständigen Minister*innen des Bundes und der Länder, bestätigt zum zweiten Mal die strategische Leistungsfähigkeit des Berliner Wissenschafts- und Innovationsstandorts mit den Verbundpartnerinnen Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Die Entscheidung erkennt die bisherige Entwicklung und Arbeit des Exzellenzverbunds an und setzt ein deutliches Zeichen für die strategische Agenda der kommenden Förderperiode 2027 bis 2033.
Ziel der Berlin University Alliance bleibt es, Berlin als offenen Wissenschafts- und Innovationsraum weiterzuentwickeln, Spitzenforschung zu stärken und nachhaltige Impulse für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu setzen.
Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, erklärt:
„Großer Erfolg für den Wissenschaftsstandort Berlin“
„Berlins Ansatz der Exzellenz durch Kooperation in der Spitzenforschung wurde heute durch die erfolgreiche Evaluation der Berlin University Alliance bestätigt und bekräftigt. Als bundesweit erster Exzellenzverbund hat die BUA seit 2019 eine Vorreiterrolle eingenommen, die inzwischen als Berliner Modell international Beachtung findet und Berlin eine einzigartige Zukunftsperspektive eröffnet. Die heutige Entscheidung der internationalen Gutachtenden und der Exzellenzkommission stärkt unseren gemeinsamen Kurs, Berlins Strahlkraft als einen der zentralen Wissenschaftsstandorte Europas weiter auszubauen.
Das ist ein großer Erfolg, und ich möchte der Berlin University Alliance dazu meine herzlichsten Glückwünsche aussprechen. Die intensive Gründungsphase wurde dank vielfältigen Engagements und tatkräftiger Zusammenarbeit hervorragend gemeistert.
Der Berliner Wissenschafts- und Innovationsraum hat sich durch die BUA bereits tiefgreifend gewandelt: die Gründung der Berlin Research 50 als Verbund der außeruniversitären Forschungsinstitute, die Kooperation Berlins mit der University of Oxford und der Erfolg von JUNI als gemeinsame Startup Factory Berlin-Brandenburg – das alles hätte es ohne die BUA-Kooperation so nicht gegeben.
In den nächsten sieben Jahren geht es nun unter dem Motto ‚Beyond Boundaries‘ darum, diesen Geist der Zusammenarbeit in Berlin und Europa auszuweiten und das immense Potenzial Berlins zu nutzen.“
Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin und Sprecher der BUA, betont:
„Gemeinsam sind wir stärker“
„Diese Entscheidung bestätigt unseren gemeinsamen Weg. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass strategische Kooperation zwischen starken Partnerinstitutionen nachhaltige Wirkung entfaltet. Wir haben nicht nur Projekte umgesetzt, sondern ein belastbares Forschungsökosystem aufgebaut. Die Berlin University Alliance steht für Zusammenarbeit über institutionelle und disziplinäre Grenzen hinweg – und genau darin liegt ihre Zukunftsfähigkeit. Für die Freie Universität Berlin ist dieser Verbund gelebte Kooperation und damit die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Organisation.“
Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, unterstreicht die strategische Perspektive:
„Beyond Boundaries – Verantwortung für die Zukunft“
„Mit der BUA haben wir hier in Berlin einen einzigartigen Verbund geschaffen. Die Weiterförderung ist ein riesiger Erfolg – eine Bestätigung für unsere Arbeit in den letzten Jahren, die es uns nun erlaubt, den nächsten konsequenten Schritt zu gehen: von ‚Crossing Boundaries‘ zu ‚Beyond Boundaries‘. Dabei werden wir unsere Forschung noch stärker mit gesellschaftlichen Herausforderungen verbinden, den Austausch mit der Gesellschaft intensivieren und internationale Kooperationen weiter ausbauen. Jeder Euro für die Wissenschaft ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Die Humboldt-Universität zu Berlin ist ein integraler Bestandteil dieses Verbunds und trägt mit ihren Stärken zu dessen Erfolg bei. Gemeinsam werden wir als Partnerin der weltweit sichtbaren Berlin University Alliance die globalen Herausforderungen angehen, die eine Universität allein nicht bewältigen kann.“
Prof. Dr. Geraldine Rauch, Präsidentin der Technischen Universität Berlin, erklärt:
„Innovation in Lernen, Lehre und Forschung“
„In Zeiten weltweiter gesellschaftlicher Umbrüche und Angriffe auf die Wissenschaft ist Zusammenarbeit in der Wissenschaft so wichtig wie nie zuvor. Im Verbund der Berlin University Alliance können wir gesellschaftlich einen Unterschied machen.
Seit fast zehn Jahren kooperieren FU, HU, TU und Charité auf strategischer Ebene eng miteinander. Dieser gemeinsame Weg mündete 2019 in die Förderung als deutschlandweit einziger Exzellenzverbund. Die TU Berlin ist stolze und integrale Partnerin des Exzellenzverbunds. Mit Schwerpunkten wie der grünen Chemie oder künstlicher Intelligenz setzen wir wichtige Akzente für den Verbund und leben unser Leitbild: ‚Wir haben die Ideen für die Zukunft. Zum Nutzen der Gesellschaft‘.“
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hebt die Wirkung für Berlin und Deutschland hervor:
„Ein Gewinn für den Innovationsstandort Deutschland“
„Die Entscheidung in der zweiten Förderlinie der Exzellenzstrategie ist ein wichtiges Signal des Berliner Verbunds an unsere europäischen und internationalen Partnerinnen und Partner.
Die Berlin University Alliance zeigt, wie durch strategische Zusammenarbeit zwischen Spitzeninstitutionen Innovation sowie Wissens- und Technologietransfer beschleunigt werden können.
Für die Charité bestätigt diese Entscheidung zugleich den eingeschlagenen Weg: Als führende medizinische Fakultät Deutschlands und eine der weltweit führenden Universitätskliniken bringen wir unsere wissenschaftliche Exzellenz aktiv in die Allianz ein. Gemeinsam leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zu einer positiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung – in Berlin ebenso wie in ganz Deutschland.“
Berlin als vernetztes Forschungsökosystem
In der kommenden Förderphase wird die Berlin University Alliance ihre strategischen Handlungsfelder weiterentwickeln. Im Fokus stehen:
Stärkung gemeinsamer Forschungsinfrastrukturen
Förderung von Talenten auf allen Karrierestufen
Intensivierung internationaler Partnerschaften
Ausbau von Transfer, Innovation und gesellschaftlichem Dialog
Weiterentwicklung des Prinzips der offenen Wissenschaft
Die Weiterförderung unterstreicht die nationale und internationale Bedeutung Berlins als Wissenschaftsmetropole. Zugleich bleibt die nachhaltige Stärkung der Grundfinanzierung der Hochschulen eine zentrale Voraussetzung für langfristigen Erfolg.
Die Berlin University Alliance
Die Berlin University Alliance, der Exzellenzverbund von Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technischer Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin, positioniert Berlin als einen der führenden Wissens- und Innovationsräume der Welt, in dem über Disziplinen und Gesellschaftsbereiche hinweg integriert zusammengearbeitet wird. Gemeinsam trägt dieses Ökosystem zum nachhaltigen Gelingen der großen Transformationen bei. Die Berlin University Alliance wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.
Weitere Informationen
- zur Exzellenzstrategie der Berlin University Alliance
Pressekontakt
- Suhana Reddy, Leitung Kommunikation, Berlin University Alliance, E-Mail: suhana.reddy@berlin-university-alliance.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
fachunabhängig
überregional
Wettbewerbe / Auszeichnungen, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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