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Die Universität Heidelberg war in allen bisherigen Runden des Exzellenzwettbewerbs erfolgreich und hat ihren Status als Exzellenzuniversität in der aktuellen Förderrunde überzeugend verteidigt. Das haben der Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft am heutigen Mittwoch (11. März 2026) bekanntgegeben. Damit wird die Universität für nochmals sieben Jahre gefördert, um ihre wissenschaftliche Leistungsfähigkeit auf der Grundlage eines Strategiekonzeptes für die gesamte Institution weiter zu stärken.
Pressemitteilung
Heidelberg, 11. März 2026
Universität Heidelberg verteidigt Status als Exzellenzuniversität
Rektorin Frauke Melchior: „Großartige Gemeinschaftsleistung hat zum Erfolg geführt“
Die Universität Heidelberg war in allen bisherigen Runden des Exzellenzwettbewerbs erfolgreich und hat ihren Status als Exzellenzuniversität in der aktuellen Förderrunde überzeugend verteidigt. Das haben der Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft am heutigen Mittwoch (11. März 2026) bekanntgegeben. Damit wird die Universität für nochmals sieben Jahre gefördert, um ihre wissenschaftliche Leistungsfähigkeit auf der Grundlage eines Strategiekonzeptes für die gesamte Institution weiter zu stärken. Die Rektorin der Ruperto Carola, Prof. Dr. Frauke Melchior, erklärt: „Wir sind stolz und glücklich darüber, dass wir diesen bedeutenden Erfolg für unsere Universität und den Wissenschaftsstandort Heidelberg errungen haben. Er ist das Ergebnis einer großartigen Gemeinschaftsleistung, an der zahlreiche Mitglieder aus allen Bereichen unserer Universität mit Begeisterung und Beharrlichkeit über einen langen Zeitraum mitgearbeitet haben.“
Frauke Melchior: „Ihnen allen und unseren Partnern in den Forschungseinrichtungen vor Ort und in der Region gilt unser tiefer Dank. Der heutige Meilenstein ist ohne das engagierte Zusammenwirken vieler Akteure nicht denkbar.“ Die Universität Heidelberg gehört seit 2007 zum Kreis der Exzellenzuniversitäten und wird auf der Grundlage ihres Selbstberichts mit dem Titel „SEMPER APERTUS – Heidelberg: The Comprehensive Research University“ in der kommenden Förderperiode ihre Forschungsstärke ausbauen, indem sie bereits bewährte mit neuen Instrumenten und Maßnahmen verbindet. Sie sollen dazu beitragen, innovative wissenschaftliche Fragestellungen an den Schnittstellen disziplinärer Grenzen zu identifizieren sowie die hohe Qualität der Forschungsleistungen zu sichern, weiterzuentwickeln und international sichtbar zu machen. „Der Exzellenzwettbewerb hat vielfältige Dynamiken erzeugt, die wir konsequent nutzen wollen, insbesondere auch indem wir die Ergebnisse innovativer Forschung effizient und zielgerichtet in die Gesellschaft tragen. Unser Anspruch ist es, die gesellschaftliche Wirkung unserer Universität nachhaltig zu stärken“, betont Prof. Dr. Andreas Dreuw, Prorektor für Forschung und Digitalisierung der Universität Heidelberg.
Als langfristiges Programm des Bundes und der Länder verfolgt die Exzellenzstrategie das Ziel, Forschungsexzellenz in international wettbewerbsfähigen Bereichen zu fördern, die Universitäten in Deutschland institutionell zu stärken und das deutsche Hochschulsystem zu optimieren. Aktuell entschieden wurde über die Verlängerung der Förderung für Universitäten, die bereits den Exzellenzstatus errungen haben. Ausschlaggebend waren hier – anders als in den Ausschreibungsrunden zuvor – eine Evaluation der bisherigen Maßnahmen sowie der Nachweis der Fähigkeit zur Selbsterneuerung. Die Universität Heidelberg wurde dazu auf Basis ihres Selbstberichts vor Ort von einer internationalen Gutachtergruppe und Mitgliedern des Committee of Experts evaluiert. Dieses Gremium bildete gemeinsam mit den Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsministern des Bundes und der Länder die Exzellenzkommission, die nun die Förderentscheidungen getroffen hat. Die Förderung der Exzellenzuniversitäten beginnt am 1. Januar 2027.
Voraussetzung für die Verteidigung des Exzellenztitels war der Erfolg in der Förderlinie Exzellenzcluster. Die Universität Heidelberg konnte sich im vergangenen Jahr mit drei Anträgen – einer Clusterverlängerung und zwei neuen Clustern – durchsetzen und hatte damit die erste Hürde im Exzellenzwettbewerb genommen. Die Bewilligung von mindestens zwei, bei Universitätsverbünden drei Clustern war die Bedingung dafür, sich erneut um den Status und die Förderung als Exzellenzuniversität bewerben zu können. Neben dem bestehenden Exzellenzcluster „3D Matter Made to Order“ wurden mit „SynthImmune“ und „GreenRobust“ zwei neue Initiativen für eine jeweils siebenjährige Förderung ausgewählt. „Als Forschungsuniversität von internationalem Rang sind wir hervorragend aufgestellt“, so Rektorin Frauke Melchior. „Diese starke Position wollen wir mit Blick auf unsere ganze Universität und alle ihre Disziplinen und Fächer mit der erneuten Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie erhalten und weiter ausbauen.“
Kontakt:
Universität Heidelberg
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
https://www.wissenschaftsrat.de/DE/Home/Buehne/_Inhalte/Inhalte_Online/2026_03_E... – Informationen Wissenschaftsrat
https://www.uni-heidelberg.de/de/forschung/forschungsprofil/exzellenzstrategie – Exzellenzstrategie an der Universität Heidelberg
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
fachunabhängig
überregional
Wettbewerbe / Auszeichnungen, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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