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Wissenschaft
Die digitale Gesellschaft stellt die Wissenschaft vor neue Herausforderungen. Doch gerade in Deutschland sind Karrierewege für Nachwuchsforschende oft unsicher und schwer planbar. Das Weizenbaum-Institut setzt hier einen klaren Kontrapunkt: Mit einer strukturell verankerten Karriereförderung unterstützt das Institut gezielt Promovierende und Postdocs – fachlich, interdisziplinär und transferorientiert.
„Digitale Gesellschaft bedeutet nicht nur anderes Forschen – sondern andere Kompetenzen. Wenn wir exzellente Forschung wollen, müssen wir systematisch in die Entwicklung unserer Talente investieren“, sagen Hanna Krasnova und Herbert Zech, die für Karriereförderung zuständigen Direktoren am Weizenbaum-Institut.
Im Zentrum steht ein phasenspezifisches, praxisnahes Curriculum, das auf die unterschiedlichen Anforderungen von Promotions- und Postdoc-Phase zugeschnitten ist. Wiederkehrende und wechselnde Weiterbildungsangebote vermitteln methodische Exzellenz, etwa zu digitalen Forschungsmethoden, innovativen Forschungsdesigns oder Drittmittelakquise. Gleichzeitig werden Kompetenzen vermittelt, die über die reine Forschung hinaus wichtig sind: Wissenschaftskommunikation, Wissenstransfer in Politik und Gesellschaft, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie Projekt- und Teamführung.
Ergänzt wird das Programm durch Research Retreats und strukturierte Austauschformate, die Raum für strategische Karriereplanung, Feedback und fachübergreifende Vernetzung bieten. Durch die enge Zusammenarbeit mit seinen Verbundpartnern und weiteren Organisationen erhalten Nachwuchswissenschaftler:innen zudem Einblicke in unterschiedliche wissenschaftliche Kulturen und berufliche Perspektiven – von universitärer und außeruniversitärer Forschung über Politikberatung bis hin zu Transferfunktionen.
Insgesamt 38 abgeschlossene Promotionen und 11 Berufungen auf Professuren zeugen von der sehr erfolgreichen Ausbildung einer neuen Generation interdisziplinär arbeitender Wissenschaftler:innen. Dabei verfolgt das Weizenbaum-Institut einen erweiterten Karrierebegriff: Die Professur ist nicht mehr alleiniger Maßstab. Gefragt sind flexible, interdisziplinäre Profile, die in Forschung, Praxis und Gesellschaft wirken können. Damit positioniert sich das Institut in einer zentralen Zukunftsfrage des Wissenschaftsstandorts: Wie bleiben Forschungseinrichtungen attraktiv für die klügsten Köpfe? Die Antwort lautet klar: durch verlässliche Perspektiven, gezielte Förderung und strategisch verankerte Karriereentwicklung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
fachunabhängig
überregional
wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

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